Totensonntag auf dem Friedhof in Petersberg:

Gottesdienst zur Erinnerung an die Verstorbenen

Petersberg – Am Totensonntag, der auch Ewigkeitssonntag genannt wird, haben evangelische Christen auf dem Petersberger Friedhof ihrer Verstorbenen gedacht. Pfarrer Christian Pfeifer rückte die Frage nach den letzten Dingen in den Mittelpunkt seiner Predigt. Die Lebensleistung eines Menschen gehe mit dem Tod nicht einfach verloren, sagte Pfeifer. „Der Tod ist nicht Endstation, sondern Durchgangsstation zum ewigen Leben.“

In seiner Predigt schilderte Pfarrer Pfeifer, wie Mose, der sein Volk vierzig Jahre lang durch die Wüste geführt hatte, starb, ohne das verheißene Land betreten zu haben. „Gott hatte ihn das gelobte Land noch sehen lassen, doch er hat das Erreichen seines Ziels knapp verpasst.“ Im Leben jedes Menschen gebe es Dinge, die nicht zu Ende gebracht werden konnten. Was letztlich bleibe, seien gute Beziehungen zu Menschen und zu Gott, sagte Pfeifer. Jeder der traurig sei, weil er einen lieben Menschen verloren habe, dürfe Hoffnung haben, dass das Leben mit dem Tod nicht zu Ende sei. „Ich glaube daran, dass es ein Wiedersehen in der Ewigkeit gibt,“ sagte der Pfarrer. Er erinnerte an zwei verdiente Gemeindemitglieder, die in den letzten Jahren verstorben sind. Ihr Tod sei sowohl für ihn persönlich als auch für die Gemeinde ein großer Verlust, sagte er. „Ihre Begeisterung für den Glauben und ihr Engagement wirken fort.“

In der Regel sei der Gottesdienst am Totensonntag eine sehr gut besuchte Feier, berichtete Pfarrer Pfeifer. Weil es unter Corona-Vorschriften nicht genügend Plätze in der Kirche gegeben hätte, hatte die Kirchengemeinde neben dem Gottesdienst in der Kirche noch eine Andacht auf dem Petersberger Friedhof gefeiert. Pfarrer Pfeifer: „Es ist für die Hinterbliebenen wichtig, an diesem Tag von ihren Verstorbenen Abschied zu nehmen, auch in Zeiten der Pandemie.“

Nach der Predigt wurden die Namen der Verstorbenen des zurückliegenden Jahres vorgelesen, die auf dem Petersberger Friedhof beerdigt worden waren. Die Angehörigen konnten im Rahmen des Gottesdienstes bereitgestellte Kerzen an der Osterkerze entzünden und an das Grab des Verstorbenen bringen. Eine Gruppe von Konfirmanden verteilte ebenfalls Grablichter und Blumen auf den Gräbern der Verstorbenen, für die kein Angehöriger gekommen war.

Konfirmandinnen und Konfirmanden entzünden Lichter an der Osterkerze, um sie auf den Gräbern zu verteilen.
Pfarrer Christian Pfeifer predigt vor der Kapelle auf dem Petersberger Friedhof.

(Fotos: Claudia Pfannemüller)

Kreativ, modern oder klassisch?

Neues Gottesdienstkonzept startet im Januar 2021

Schnell hatten sich die beiden Kirchenvorstände der Bonhoeffergemeinde und der Evangelischen Kirche Petersberg auf der Freizeit geeinigt: Sie wollen mehr Kooperation. Nach der Zusammenlegung der Konfirmanden- und Jugendarbeit in den letzten Jahren soll nun der Gottesdienst angegangen werden. Grundidee ist, dass beide Pfarrer gern zusammenarbeiten und dies künftig bei möglichst vielen Gottesdiensten tun wollen. Dabei steht für die Kirchenvorsteher außer Frage, dass dies vor allem eine Qualitätssteigerung des gottesdienstlichen Erlebens mit sich bringen wird. Denn: Zwei Pfarrer gleichzeitig können mehr als die sonntägliche „One-Man-Show + Orgel“.

Gleichzeitig weiß man mittlerweile aus Milieustudien, dass ein zielgruppenspezifisches Angebot weitere Kreise anspricht als das bisherige Gottesdienstpublikum. Herausgekommen ist dann folgende Idee, deren Umsetzung im Januar starten wird:

Jeden Monat gibt es 4-5 Sonntage. Drei dieser Sonntage werden künftig anders belegt sein als bisher. Ein Sonntag in jedem Monat wird um 11.00 Uhr gemeinsam als Gottesdienst kreativ gefeiert. In ihm dürfen sich die beiden Pfarrer sowie engagierte Gemeindeglieder tatsächlich austoben mit besonderen Ideen. Er findet im Wechsel von Bonhoeffergemeinde und Johanneskirche statt.

Ein weiterer Sonntag ist der „Gottesdienst klassisch„. Er findet zweimal hintereinander um 10.00 Uhr UND um 11.00 Uhr, im Bonhoefferhaus UND der Johanneskirche (oder umgekehrt!), statt. Dieser Gottesdienst bietet Gemeindegliedern, die es eher traditionell mögen, einen guten Anknüpfungspunkt. Hier wird Gottesdienst so gefeiert, wie man es in den letzten 70 Jahren getan hat.

Ein dritter Sonntag im Monat ist überschrieben mit „Gottesdienst modern„. Genau wie der klassische Gottesdienst finden zwei Gottesdienste hintereinander in den beiden Gemeinden um 10 Uhr UND um 11.00 Uhr statt. Hier wird es Gottesdienst geben, der Menschen anspricht, die eher populäre Musik und freiere Formen im Gottesdienst lieben.

Ein vierter und manchmal sogar fünfter Sonntag eines jeden Monats liegt wieder ganz in der Hand des jeweiligen Ortspfarrers und findet um 10.00 Uhr statt.

Wichtig wird sein, dass man künftig in der Fuldaer Zeitung, dem Gemeindebrief oder auf der Homepage schaut, in welcher Kirche zu welcher Uhrzeit denn nun eigentlich der Gottesdienst stattfindet. Regelmäßige Gottesdienstzeiten gibt es ab Januar leider nicht mehr! Wir vertrauen aber darauf, dass unser erweitertes Programm diesen Nachteil locker ausgleicht!

Doch nicht nur an die Erwachsenen haben die beiden Kirchenvorstände gedacht: auch der Kindergottesdienst wird künftig zusammengelegt. Stets in der Gemeinde, die um 11:00 Uhr Gottesdienst feiert, findet künftig Kindergottesdienst statt. Dazu arbeiten künftig die beiden Kindergottesdienst-Teams zusammen.

Pfarrer Marvin Lange für beide Kirchenvorstände

Gottesdienst am Bußtag 2020

Gemeinsamer Bußtags-Gottesdienst mit der Bonhoeffergemeinde Fulda

am 18. November, 18.00 Uhr in der

Evangelischen Kirche Petersberg, An St. Johann 1, 36100 Petersberg

Buß- und Bettag am 18. November

Am Mittwoch, 18. November, ist Buß- und Bettag – für evangelische Christinnen und Christen ein Tag der Besinnung und Neuorientierung im Leben. „Zukunft offen“ – Unter diesem Motto steht die diesjährige Kampagne der Evangelischen Kirche in Kurhessen-Waldeck. Die Aussage spielt auf persönliche Fragen ebenso an wie auf die gesellschaftliche Unsicherheit angesichts der Corona-Pandemie. „Inmitten all der Sorgen und der Hektik dieser Wochen, inmitten aber auch von wachsender Einsamkeit und Traurigkeit ist der Buß- und Bettag eine Einladung, innezuhalten und sich auf das zu besinnen, was uns trägt in dieser schwierigen Zeit“, schreibt Bischöfin Dr. Beate Hofmann in ihrer Kanzelabkündigung, die in den Gottesdiensten zum Buß- und Bettag verlesen wird. Im Kooperationsraum Gemeinsam evangelisch in Fulda und Region finden folgende Gottesdienste statt:

Fulda, Lutherkirche

18 Uhr Gottesdienst Pfarrerin Mölleken, Vikarin Rübeling

Aschenberg, Versöhnungskirche

19 Uhr Gottesdienst Pfarrer i.R. Ander-Molnár

Neuenberg, Kreuzkirche

19 Uhr Ökumenischer Gottesdienst in kleiner Form mit Pfarrer Christian Schmitt, Vikar Knoke und Pfarrer Bürger

Trätzhof, Matthäuskirche

18 Uhr Gottesdienst Pfarrer i.R. Ander-Molnár

Künzell, Christophoruskirche

19.30 Uhr Ökumenischer Gottesdienst Pfarrer Echtermeyer und Pfarrer Klein

Petersberg, St. Johannes-Kirche

18:00 Uhr Gemeinsamer Gottesdienst der Bonhoeffergemeinde und der Ev. Kirchengemeinde Petersberg Pfarrer Pfeifer und Pfarrer Lange

Großenlüder, Martin-Luther-Kirche

19 Uhr Gottesdienst Pfarrer Dr. Grimm

Gott in Zeiten der Pandemie

Straft uns Gott mit Covid 19? Diese Frage führt in die Irre, sagt Pfarrer Marvin Lange. Es gehe nicht darum, herauszufinden, wie Gott ist, sondern aus dem Glauben Hoffnung zu schöpfen.

Fulda – Die Schutzmaßnahmen in den Kirchen wurden verschärft, erklärte Pfarrer Lange den Gottesdienstbesuchern am Sonntagmorgen in der evangelischen Bonhoeffergemeinde. Während des gesamten Gottesdienstes sei der Mund-Nasenschutz zu tragen und nur Menschen, die aus einem Haushalt kommen, dürften zusammensitzen. Die Lieder trug der Pfarrer ebenso wie die Predigt hinter einer Plexiglasscheibe vor. Trotzdem sei er froh, dass gerade jetzt Gottesdienste in den Kirchen stattfinden dürfen. Die Corona-Pandemie bringe Leid über viele Menschen. In diese Situation hinein können Menschen Trost und Hoffnung durch ihren Glauben schöpfen, sagte der Theologe.

In seiner Predigt führte Lange weiter aus, dass von der akademischen Theologie keine Antworten auf den Umgang mit der Pandemie zu erwarten seien. Den Gedanken, dass Gott die Menschen durch Covid 19 strafen wolle, könne man zwar aus dem Bild des strafenden Gottes des Alten Testaments ableiten. Diese Idee sei modernen Menschen allerdings fremd: „An einen solchen Gott möchte heute niemand mehr glauben.“ Vielmehr gehe es darum, Gottes Wirken gerade auch in leidvollen Situationen zu erfahren.

Ein Vorbild dafür könne der berühmte Liederdichter Paul Gerhardt sein. Der hätte nach dem dreißigjährigen Krieg seine Erfahrungen von Leid und Dankbarkeit Gott gegenüber in Worte gefasst, mit denen Menschen heute noch etwas anfangen können. Gotteserfahrung und gelebter Glaube würden in den Liedtexten Paul Gerhardts lebendig. „Paul Gerhardt versuchte sich nicht in theologischen Deutungen, sondern er schrieb mit Herz und Hingabe,“ so Lange. Das Lied „Geh aus mein Herz und suche Freud“ schildere sehr lebendig Gottes Gegenwart und seine Güte. Genauso plastisch habe er die Schrecken des dreißigjährigen Krieges in seinen Liedern verarbeitet. „Paul Gerhardt hat nach einem furchtbaren Krieg aus dem Glauben Hoffnung geschöpft,“ führte Lange aus. Genauso könnten die Menschen in Zeiten der Pandemie Gottes Gegenwart erfahren.

Bild: Pfarrer Marvin Lange visualisierte seine Predigt am Flipchart. Foto: Claudia Pfannemüller

Natascha Weigelt ist die neue Pfarrerin in Hilders

Foto: Natascha Weigelt wurde am vergangenen Sonntag in der Christuskirche Fulda zur Pfarrerin ordiniert. Anfang November übernimmt sie ihre erste Pfarrstelle in Hilders. (Foto: Claudia Pfannemüller)

Hilders – Herzlich, offen und fröhlich. Diesen Eindruck gewinnt man, wenn man die junge Pfarrerin Natascha Weigelt kennenlernt. Anfang November übernimmt sie ihre erste Pfarrstelle in der evangelischen Kirchengemeinde Hilders. Sie wird dort am 8. November um 15 Uhr durch den stellvertretenden Dekan des Kirchenkreises Fulda, Pfarrer Marvin Lange, der Gemeinde im Rahmen eines Gottesdienstes vorgestellt. Mit Natascha Weigelt kommt eine junge Pfarrerin in die Wohlfühlgemeinde der Rhön, die bereits seit zwei Jahren in der Region wohnt. „Ich habe mich sehr gefreut, weil es mir hier sehr gut gefällt und ich gerne eine Gemeinde hier übernehmen wollte“, sagt Natascha Weigelt. Ihr Wohnort bleibt jedoch weiterhin Dipperz, wo sie seit zwei Jahren mit ihrem Mann, Pfarrer Maximilian Weber-Weigelt und ihrem vierjährigen Sohn im Pfarrhaus wohnt. Pfarrerin Weigelt übernimmt die Stelle in Hilders von Pfarrer Bernd Hollatz, der bis Ende September 2019 dort Gemeindepfarrer war.

Natascha Weigelt wurde in Gelnhausen geboren und wuchs in Linsengericht auf. Schon in jungen Jahren fand sie durch ihre Mutter den Weg in die katholische Kirche. Sie wurde Messdienerin und engagierte sich in der Jugendarbeit. Bald konnte sie sich vorstellen, auch beruflich in der Kirche eine Heimat zu finden. Doch als Frau hätte sie in der katholischen Kirche nicht Pfarrerin werden können und so konvertierte sie nach dem Abitur zum evangelischen Glauben. Nach dem Studium der Theologie in Marburg und Kiel absolvierte sie ihr Vikariat in der Bonhoeffergemeinde in Fulda. „Dort habe ich gelernt, wie man lebendige Gottesdienste gestaltet,“ sagt die engagierte Pfarrerin im Rückblick. Noch immer schlägt ihr Herz besonders für die Kinder- und Jugendarbeit. „Bei den Konfirmandenfreizeiten hatte ich selbst unglaublich viel Spaß,“ sagt sie.

In der Zeit ihres Vikariats erlebte sie auch den Corona-bedingten Lockdown. Gemeinsam mit Pfarrer Marvin Lange entwickelte sie Online-Gottesdienste und neue Gesprächsformate für YouTube. Die Corona-Pandemie sei auch für die Kirche eine Herausforderung und schaffe die Notwendigkeit, kreative Ideen umzusetzen, so Weigelt. Wanderungen und einen Kreuzweg für Kinder könne sie sich als kirchliche Angebote gut vorstellen. „Gemeinsam mit der Gemeinde werde ich schauen, was zu Hilders passt.“ Bei ihren ganz persönlichen Anliegen für ihre Arbeit steht der Wunsch, eine lebendige Gemeindearbeit anzubieten, an erster Stelle.

Zwei Gottesdienste zum Reformationstag

Mit einem Festgottesdienst in der Christuskirche und einem Autogottesdienst auf dem Messegelände Fulda-Galerie haben die sieben Gemeinden des Kooperationsraums „Gemeinsam evangelisch in Fulda und Region“ den Reformationstag gefeiert.

Autogottesdienst auf dem Messegelände: Pfarrerin Mölleken (vorn), Pfarrer Lange, Pfarrer Pfeifer, Pfarrer Bürger (v.l.n.r.). Nicht im Bild: Pfarrer Echtermeyer, Vikar Knoke, Vikarin Rübeling

Auf dem Messegelände feierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Fest Corona-konform im eigenen Auto. Ganz neue Perspektiven brachte der Gottesdienst für Kirchentagspastor Arnd Schomerus: er predigte von einer Hebebühne aus und war so für alle Gottesdienstbesucher gut zu sehen. Seine Worte wurden über eine Radiofrequenz ins Auto übertragen. Schon das Motto „Mach die Feuer an“ ließ erahnen, dass die Organisatoren auf dem Messegelände ein ganzes Feuerwerk an Höhepunkten im Programm hatten. Fackeln, eine Lichtshow, den Posaunenchor Fulda und – über Lautsprecher – ein Lied von Herbert Grönemeyer sorgten bei dem Abendgottesdienst für Stimmung. Gerade für Familien war der Gottesdienst ideal, denn im Auto konnte in Familiengruppen nach Herzenslust gesungen und mitgefeiert werden. Auch an die Kinder hatten die Organisatoren gedacht: für die Jüngsten gab es Pixi-Büchlein über Martin Luther und süßsaure Bonbons.

Für alle, die den Reformationstag gerne in einer Kirche feiern wollten, boten die evangelischen Gemeinden einen gemeinsamen Abendgottesdienst in der Christuskirche an. Unter dem Motto „Ein feste Burg“ stellten Pfarrerinnen und Pfarrer des Kooperationsraums den berühmten Choral Martin Luthers in den Mittelpunkt ihrer Predigt.

„Ein feste Burg ist unser Gott“ ist in einer Zeit entstanden, als die Pest in Wittenberg wütete. Martin Luther sei nüchtern mit der Pest umgegangen, obwohl er liebe Menschen verloren habe, so Pfarrer Dr. Michael Grimm. Er sei nicht geflohen, sondern habe Kranke in seinem Haus aufgenommen, Die Pest sei für Luther keine Strafe Gottes gewesen, sondern eine Bewährungsprobe für den Glauben.

Pfarrer Dr. Grimm, Kirchenvorsteherin Berg, Pfarrerin Koch-Zeißig sowie Pfarrerin Oehm-Ludwig feiern klassisch Reformation in der Christuskirche Fulda.

In dem gemeinsamen Gottesdienst entfalteten Pfarrerin Jana Koch-Zeißig von der Christuskirche, Pfarrerin Tina Oehm-Ludwig von der Versöhnungs-Matthäuskirche und Pfarrer Dr. Michael Grimm von der Evangelischen Kirche Bad Salzschlirf-Großenlüder Strophe für Strophe das berühmte Reformationslied. Mit seiner kämpferischen Sprache zeige das „Trutz- und Schutzlied“ einen mächtigen Gott, der in einer ausweglosen Lage zu helfen wisse, so Pfarrerin Koch-Zeißig. Damit werde jedoch nur eine Seite Gottes betont. Gott habe sich nicht nur mächtig, sondern in Christus auch schwach gezeigt.

Musikalisch interpretiert wurde der Choral von Kantor Andreas Schneidewind an der Orgel und Sängerinnen und Sängern der Evangelischen Kantorei Fulda. Die Gottesdienstbesucher hielten ein Textblatt zum Mitlesen und Mitsummen in der Hand. Die Tatsache, dass es aufgrund der Corona-Pandemie keinen Gemeindegesang gebe, habe bei ihr dazu geführt, dass sie die Lieder bewusster wahrnehme, sagte Pfarrerin Oehm-Ludwig. Dabei sei das Lied „Ein feste Burg“ nicht nur eine protestantische Hymne, sondern eigne sich auch als Trost- und Glaubenslied für alle Tage des Jahres.

Wegen der Corona-Pandemie hatten sich die Pfarrerinnen und Pfarrer entschieden, zwei gemeinsame Gottesdienste anzubieten; einen Autogottesdienst auf dem Messegelände und einen Festgottesdienst in der Christuskirche. „Uns war wichtig, für alle Mitglieder ein passendes Angebot zu machen,“ so Pfarrerin Tina Oehm-Ludwig. Im Rahmen des Gottesdienstes in der Christuskirche wurde Claudia Pfannemüller in ihre Stelle für Öffentlichkeitsarbeit und Koordination des Kooperationsraums eingeführt, Alina Seefeldt wurde im Rahmen des Autogottesdienstes aus dem Arbeitsfeld Bauwesen verabschiedet.

Foto Christuskirche: Albrecht Herzog

Foto Autogottesdienst: Tanja Fäller