Vier Perspektiven auf den Text

Predigt am 2. Advent 2021 zu Jes 65,15-54,3

Eine Gemeinschaftsproduktion von Pfarrerin Natascha Weigelt und Pfarrer Marvin Lange

Pfarrer Marvin Lange und Pfarrerin Natascha Weigelt

Gnade sei mit euch
und Friede von dem,
der da ist
und der da war
und der da kommt.

Amen.
Predigttext (Gute Nachricht Bibel)
Jesaja 63,15-64,3
15 Herr, sieh herab von deinem Himmel, wo du in Heiligkeit und Hoheit thronst! Wo ist deine brennende Liebe zu uns? Wo ist deine unvergleichliche Macht? Hast du kein Erbarmen mehr mit uns? Wir spüren nichts davon, dass du uns liebst! 16 Herr, du bist doch unser Vater! Abraham weiß nichts von uns, auch Jakob[7] kennt uns nicht; unsere Stammväter können uns nicht helfen. Aber du, Herr, bist unser wahrer Vater! »Unser Befreier seit Urzeiten« – das ist dein Name. 17 Warum hast du zugelassen,[8] dass wir von deinem Weg abwichen? Warum hast du uns so starrsinnig gemacht, dass wir dir nicht mehr gehorchten? Wende dich uns wieder zu! Wir sind doch deine Diener, wir sind doch das Volk, das dir gehört! 18 Es war nur für eine kurze Zeit, dass wir das Land besitzen durften; nun ist dein Heiligtum von den Feinden entweiht. 19 Es ist, als wärst du nie unser Herrscher gewesen und als wären wir nicht das Volk, das du zu deinem Eigentum erklärt hast.[9] Reiß doch den Himmel auf und komm herab, dass die Berge vor dir erbeben!
1 Komm plötzlich, komm mit großer Macht, wie die Flammen trockenes Reisig ergreifen und das Wasser im Kessel zum Sieden bringen! Deine Feinde sollen erfahren, wer du bist; die Völker sollen vor Angst vergehen. 2 Vollbringe Taten, die uns staunen lassen und noch unsere kühnste Erwartung übertreffen! Komm herab, dass die Berge vor dir erbeben! 3 Noch nie hat man von einem Gott gehört, der mit dir zu vergleichen wäre; noch nie hat jemand einen Gott gesehen, der so gewaltige Dinge tut für alle, die auf ihn hoffen.