„Kirchliche Räume zu Schutzorten machen“

Synode des Evangelischen Kirchenkreises Fulda beschließt Schutzkonzept gegen sexualisierte Gewalt und erweitert Stellenplan in der Kinder- und Jugendarbeit

Fulda – Auf den Weg zu einem Schutzkonzept gegen Sexualisierte Gewalt machte sich die Synode des Evangelischen Kirchenkreises Fulda in ihrer gestrigen Tagung, die pandemiebedingt erneut digital stattfand. Sexuelle Übergriffe kämen auch in der evangelischen Kirche vor und hinterließen bei den Betroffenen lebenslange Spuren, sagte Pröpstin Katrin Wienold-Hocke, die sich in einer Videobotschaft an die Synodalen wandte. „Das geht nicht in unserer Kirche der Nächstenliebe!,“ so die Pröpstin. Auch die Worte des Beauftragten für den Schutz vor sexualisierter Gewalt der Evangelischen Kirche von Kurhessen Waldeck (EKKW), Pfarrer Dr. Thomas Zippert, ließen aufhorchen: Sexualisierte Gewalt sei das am stärksten wachsende Feld der Kriminalität und ein gesamtgesellschaftliches Problem, dem sich auch die Kirche stellen müsse.