[ Weltgebetstag 2021 ] Weil die Frauen in Vanuatu auf uns zählen…

„Pam II“ – Titelbild zum Weltgebetstag 2021,
Unduong Tatom/Juliette Pita © Weltgebetstag der Frauen – Deutsches Komitee e.V.

Riesengroß war die Freude, als Vanuatu den Zuschlag bekam, den Weltgebetstag 2021 auszurichten… denn ihr Land ist kaum bekannt, und über das Schicksal der Frauen dort weiß kaum jemand hier in Europa.

Vanuatu, ein Inselstaat im Pazifischen Ozean, ist eines der letzten Paradiese der Erde. Die Landschaft ist traumhaft schön, es ist warm, botanisch und klimatisch ein Südseetraum. Doch daneben leidet Vanuatu von allen Ländern der Erde am stärksten unter den Veränderungen des Klimawandels. Zyklone, Tsunamis, auch Vulkanausbrüche bedrohen die ungeschützten Inseln. Die Korallenriffe vor den Küsten bleichen und sterben, der Meeresspiegel steigt, versalzt Felder und überspült Friedhöfe. Die Ni-Vanuatu – so nennen sich die Menschen dort selbst – möchten, dass wir davon wissen und unseren Lebensstil ändern, damit ihre Heimat nicht untergeht.
Außerdem gibt es in Vanuatu ein erschreckend hohes und heftiges Ausmaß an Gewalt gegen Frauen und Kinder. Frauen haben zwar das Wahlrecht, es sitzt jedoch keine einzige Frau im Parlament. Die Männer dominieren Wirtschaft, Politik, Justiz, Polizei und Militär.
Auch darüber hört man wenig – weder in Vanuatu noch weltweit.

Worauf bauen wir? Das ist das Thema des Weltgebetstags 2021. Die Frage spricht uns unmittelbar an – im Blick auf Vanuatu, auch im Blick auf die Corona-Pandemie.  
Jesus sagt: Baut auf mein Wort, dann wird euer Haus in Stürmen bestehen. Dort predigt er nicht etwa einfach den Gewaltverzicht, sondern einen überraschenden Widerstand: Wenn einer dich mit der Rückhand auf deine rechte Wange schlägt (sonst müsste da ja die linke Wange stehen, wenn jemand mit rechts zuschlägt) wie eine Sklavin – dann halte ihm auch die linke hin und zwinge ihn, dir auf Augenhöhe zu begegnen. Ducke dich nicht weg, sondern zeig deine Würde und Kraft.

Dieses Bild passt auf das gebeutelte Vanuatu in seinem Kampf ums Überleben und für Klimagerechtigkeit ebenso wie für den Kampf der Frauen um Anerkennung und körperliche Unversehrtheit in Vanuatu.

Bei uns vor Ort wird der Weltgebetstag folgendermaßen gefeiert: HIER ÖRTLICHE PLANUNGEN EINFÜGEN!

Außerdem wird ein Gottesdienst am 5. März um 19 Uhr auf Bibel-TV und auf YouTube (Link findet sich z.B. auf www.ekkw-weltgebetstag.de ) ausgestrahlt.

Die Frauen in Vanuatu zählen auf uns – und nicht nur sie! Der Weltgebetstag hat über 100 Projekte bewilligt, in denen Partnerorganisationen rund um die Erde Frauen und Mädchen stärken. Diese Gelder werden normalerweise durch die Kollekte und den Materialverkauf erwirtschaftet. In diesem Jahr ist der Materialverkauf um 50% eingebrochen – jetzt hoffen alle auf Ihre Spende, damit diese wichtige Arbeit weitergehen kann.

Unter folgender Kontonummer können Sie spenden:
Weltgebetstag der Frauen – Deutsches Komitee e.V.
Evangelische Bank EG, Kassel
IBAN: DE60 5206 0410 0004 0045 40
BIC: GENODEF1EK1

Fünf evangelische Gemeinden – ein neues Gemeindemagazin: „gemeinsam evangelisch“ in die Zukunft

Mit dem neuen Gemeindemagazin mit einer Auflage von 10.350 Exemplaren präsentieren evangelische Gemeinden aus Fulda, Künzell und Petersberg ihre Angebote künftig zusammen. Hier können Sie den Gemeindebrief Online lesen: https://issuu.com/pfannemueller/docs/gemeinsam_evangelisch_issuu

Fulda – „Gemeinsam evangelisch“ heißt das neue Gemeindemagazin der Bonhoeffergemeinde, Christuskirche, Kreuzkirche, Lutherkirche und Christophoruskirche Künzell und der evangelischen Kirchengemeinde Petersberg. Das Magazin im Din A4 Format wird zum 1. März in 10.350 evangelische Haushalte verteilt. Im Mittelpunkt des 32-seitigen Hefts stehen die vielfältigen Gruppen und Angebote der evangelischen Kirchengemeinden. „Damit es leichter fällt, den Blick über den Kirchturm hinaus zu den Nachbargemeinden zu werfen, haben wir unsere Angebote thematisch geordnet,“ sagen die beteiligten Pfarrerinnen und Pfarrer. Vor einem halben Jahr hatten sich die Gemeinden zusammengetan und ein Konzept für ein gemeinsames Magazin entwickelt. Der Titel „gemeinsam evangelisch“ ist Programm: „Gemeinsamkeit kann dort entstehen, wo Menschen und Gemeinden in einer Region sich begegnen,“ so das Redaktionsteam. In diesem Sinne solle „gemeinsam evangelisch“ die Neugier der Leserinnen und Leser wecken, damit sie einen Blick über die eigene Kirchturmspitze hinaus in die Nachbargemeinden werfen können. Jedes Jahr gibt es insgesamt vier Ausgaben von „gemeinsam evangelisch.“ Mit dem gemeinsamen Magazin verfolgen die fünf Gemeinden ein klares Ziel, nämlich mit allen Kirchenmitgliedern kontinuierlich in Kontakt zu treten. Das neue Heft bietet eine gemeinsame Gottesdienstübersicht und will religiöse Themen zeitgemäß umsetzen.

„Dass uns die Zusammenarbeit viel Spaß gemacht hat, verrät schon das Titelbild,“ so das Redaktionsteam. „Wir haben sogar einen Videotrailer für die Sozialen Medien gedreht, um das neue Magazin zu bewerben,“ sagt Pfarrer Stefan Bürger. Die erste Ausgabe bietet eine Vielfalt an Themen. In einem humorvollen Dialog sprechen Pfarrerin Anke Mölleken und Pfarrer Stefan Bürger darüber, wie Gemeinden gut kooperieren können und was das alles mit Schokolade zu tun hat. Das Magazin informiert über einen erfolgreichen Chorauftritt auf YouTube und erklärt, warum man jetzt an der Lutherkirche einen Hafen anlaufen kann und wann die Figur des heiligen Christophorus in Künzell Gestalt gewinnt. Ob in Zeiten hoher Infektionszahlen Gottesdienste in den Kirchen gefeiert werden sollen, ist Thema eines Kommentars von Pfarrer Marvin Lange.

„Auch in Zeiten der Digitalisierung bleibt das gedruckte Gemeindemagazin ein wertvolles Medium, um Kontakt zwischen Kirche und Gemeindemitgliedern zu halten“, sagt Claudia Pfannemüller. Die Mitarbeiterin des Kooperationsraums Fulda Mitte-West und Öffentlichkeitsbeauftragte des Dekanats hat das Gemeindemagazin von der Konzeption bis hin zum Layout umgesetzt und begleitet. Gemeindebriefe würden auch als „heimliche Riesen der kirchlichen Publizistik“ bezeichnet, weil sie jeden evangelischen Haushalt erreichen und neben den Gemeindewebseiten die wichtigste kirchliche Informationsquelle seien, so Pfannemüller.

Auf dem Titelblatt kennzeichnet ein gemeinsames Logo die Kooperation der Gemeinden. Zum Kooperationsraum Fulda Mitte-West gehören auch die Evangelische Versöhnungskirche-Matthäuskirche sowie die Evangelische Kirchengemeinde Bad-Salzschlirf und Großenlüder, die ihre eigenen Gemeindebriefe weiterführen.

Die am Gemeindemagazin beteiligten Pfarrerinnen und Pfarrer sind überzeugt, dass die Arbeit am gemeinsamen Magazin identitätsstiftend für die evangelischen Gemeinden ist. „Wir nehmen jetzt noch intensiver wahr, was die anderen tun und können einander inspirieren,“ sagen die Theologen.

BU: vlnr. Sieben Pfarrerinnen und Pfarrer mit ihren Lieblingsschokoladen: so vielfältig und genussvoll kann Kooperation sein. Pfarrer Jörg Scheer, Pfarrer Christian Pfeifer, Pfarrerin Anke Mölleken, Pfarrer Wolfgang Echtermeyer, Pfarrer Marvin Lange, Pfarrer Stefan Bürger, Pfarrerin Jana Koch-Zeißig. Fotos: Claudia Pfannemüller

Claudia Pfannemüller

Öffentlichkeitsarbeit und Koordination

Evangelischer Kooperationsraum Fulda Mitte/West

Heinrich-von-Bibra-Platz 14 a

36037 Fulda

Tel. 01573-728 654 8

E-Mail: claudia.pfannemueller@ekkw.de

Fahrradgottesdienst bei Kaiserwetter

200 Teilnehmer feierten am Bonhoefferhaus mit Picknickdecken und Eis am Stiel

Fulda – Da staunten manche Fußgänger und Autofahrer am Sonntagmorgen nicht schlecht. Auf vielen Straßen in Fulda waren kleine Grüppchen von Radfahrern zu sehen. Sie trugen Westen mit der Aufschrift „Gemeinsam Evangelisch.“ Die Kirchenradler aus der Kreuzkirche, aus St. Johann Petersberg und der Bonhoeffergemeinde hatten ein gemeinsames Ziel: einen Open Air Gottesdienst zu feiern.

Um kurz vor elf Uhr trafen die Radler aus verschiedenen Richtungen am Bonhoefferhaus ein. Mehr oder weniger aus der Puste, dafür mit viel Sonnenschein und guter Laune im Gepäck. Pfarrer Marvin Lange begrüßte die Teilnehmer zum ersten gemeinsamen Fahrradgottesdienst der drei Gemeinden. Eine humorvolle Dialogpredigt der drei Pfarrer folgte. Pfarrer Stefan Bürger zitierte Psalm 37: Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn, er wird es wohl machen. Mit dem Fahrrad unterwegs zu sein, bedeute auch mal durch Wind und Wetter zu fahren und vom Weg abzukommen. Im Leben sei es ähnlich. „Es geht darum Gott meine Wege anzuvertrauen, denn er meint es gut mit uns,“ so Bürger. „Wir können gewiss sein, dass Gott uns wieder auf die Sprünge hilft, wenn wir mal hinfallen,“ ergänzte Pfarrer Christian Pfeifer. Da in dem Gottesdienst zwei Kinder getauft wurden, trug Pfarrer Marvin Lange ein kleines Theaterstück für die Tauffamilien vor. Kinder könne man nicht vor allem schützen, man müsse ihnen irgendwann zutrauen für sich selbst zu sorgen. „Die Kinder werden schneller groß sein als es ihre Eltern heute glauben,“ sagte Lange.

Auch die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes vermochte zu begeistern. Mit gefühlvoll gesungenen Balladen und einer glockenklaren Stimme zog Sängerin Isabell Scheunert die Gottesdienstbesucher in ihren Bann. Weitere musikalische Akzente setzten Christoph Mangelsdorf am Saxofon und Michaela Jünemann am Akkordeon. Jeder Beitrag wurde beklatscht, einige Besucher bekundeten Beifall mit ihren Fahrradklingeln. Viele Familien hatten ihre Picknickdecken mitgebracht und ließen sich zur Stärkung ein Eis am Stiel schmecken, dass die Kirchengemeinden für die Radler eingekauft hatten.

Gerade in Corona-Zeiten sei diese Form des Gottesdienstes ideal, betonten die Organisatoren, denn die Kirchenradler konnten Gemeinschaft erleben, ohne sich dabei zu nahe zu kommen. Die gemeinsame Aktion entsprang auch dem Wunsch, das gegenseitige Kennenlernen zwischen den Nachbargemeinden St. Johann Petersberg, der Kreuzkirchengemeinde Neuenberg und der Bonhoeffergemeinde zu fördern. Außerdem könne Kirche auf diese Weise auch mal sportlich und frisch erlebt werden, sagte Pfarrer Stefan Bürger.

„So entspannt könnten wir meiner Meinung nach öfter Gottesdienste feiern,“ sagte Matthias Allendorf, der zusammen mit seiner Gemeinde den Weg vom Haunestausee zur Goerdelerstraße zurückgelegt hatte. Viele Teilnehmer blieben nach der sportlichen Betätigung und dem Gottesdienst noch eine Weile auf den Picknickdecken sitzen und ließen einen erlebnisreichen Vormittag mit einem gemütlichen Beisammensein ausklingen. Dass Kirche mit viel Schwung und Kreativität neue Wege gehen kann, das hat die gemeinsame Aktion der drei Gemeinden zum Ferienende bewiesen.

BU1: vlnr. Pfarrer Stefan Bürger, Pfarrer Marvin Lange und Pfarrer Christian Pfeifer

BU2: vlnr. Pfarrer Christian Pfeifer, Pfarrer Marvin Lange, Pfarrer Stefan Bürger

(Fotos: Claudia Pfannemüller)

Mit Talar und Fahrradhelm: Fahrrad-Sternfahrt zum Open Air Gottesdienst

Drei evangelische Gemeinden mit sportlicher Aktion zum Ferienende 

Fulda – Erst in die Pedale treten, dann gemeinsam Gottesdienst feiern: Zum Ende der Sommerferien am 16. August 2020 haben sich drei evangelische Pfarrer aus Fulda etwas Besonderes einfallen lassen. „Kirche soll frisch und sportlich erlebt werden. Begegnung auf Abstand, aber in der Natur“, so Pfarrer Stefan Bürger. Mit ihrer Aktion wollen er, Pfarrer Marvin Lange und Pfarrer Christian Pfeifer hinaus aus den Kirchenmauern und vielleicht auch Menschen ansprechen, die sonst nicht so oft ihre Gottesdienste besuchen.   

Um 10.00 Uhr versammeln sich die Fahrradfahrer jeden Alters an drei verschiedenen Orten alternativ für familienfreundliche oder etwas längere Touren. Die Bonhoeffergemeinde trifft sich in Marbach an der Gaststätte am Haunesee, die Petersberger Gemeinde vor der Kirche St. Johann und die Kreuzkirchengemeinde vor der Kirche in Neuenberg. Die Organisatoren weisen darauf hin, dass geeignete Kleidung samt Sonnen- bzw. Regenschutz mitzubringen sind.  

Aus drei verschiedenen Richtungen kommen die Radler aus drei Gemeinden schließlich um 11.00 Uhr vor der Bonhoeffergemeinde zu einem Gottesdienst zusammen. Wer nicht mit dem Fahrrad anreisen kann oder will, kommt direkt zum Bonhoefferhaus „Wir haben Spaß am Fahrradfahren, arbeiten als Kollegen gern zusammen und wollen bewusst, neue Wege gehen. Kirche und Glaube muss mehr in den Alltag geholt werden“, betont Pfarrer Marvin Lange. Er und seine Kollegen aus dem Pfarrerteam ziehen in ihrem kurzen und humorvollen Predigtdialog Parallelen zwischen Fahrradfahren und Glauben. Zudem planen die Pfarrer, Kinder im Freien zu taufen. Bei starkem Regen müssen die Radtouren entfallen und der Gottesdienst findet im Bonhoefferhaus statt. 

Nach dem Gottesdienst sind alle zum Eis am Stiel eingeladen. Sitzgelegenheiten oder Picknickdecken bringt jeder selbst mit. Es gelten die derzeitigen Corona- und Abstandsregeln. Kontakt ist über die jeweiligen Pfarrämter möglich, weitere Informationen auf den Internetseiten der Gemeinden zu finden. Info: bonhoeffer-online.de, kreuzkirche-fulda.de, kirche-petersberg.de.  

BU: BU: Auf dem Foto sieht man den drei Pfarrern ihre Freude an der gemeinsamen Aktion schon an. Ob sich Pfarrer Stefan Bürger (links), Pfarrer Christian Pfeifer (Mitte) und Pfarrer Marvin Lange (rechts) allerdings wirklich im Talar aufs Fahrrad schwingen, bleibt abzuwarten.  

„Wir beginnen gemeinsam im Geist von Pfingsten!“

Kooperationsraum „Gemeinsam evangelisch“ öffnet Kirchen für gemeinschaftliche Gottesdienste

Nach rund zwölf Wochen beginnen im Kooperationsraum Fulda-Mitte/West an Pfingstsonntag die gemeinschaftlichen Gottesdienste in ihren Kirchen. Verkürzt, mit Sicherheitsabstand und ohne Gemeindegesang – dennoch kreativ und geistreich.

„Wir beginnen an Pfingstsonntag mit unseren Gottesdiensten. Der gemeinsame Anfang lag unserem Kooperationsraum ‚Gemeinsam evangelisch‘ am Herzen“, sagt Pfarrer Stefan Bürger. Dieser Anfang geschehe im Geist der Einheit, des Miteinanders und des Kooperationswillens der insgesamt elf Pfarrerinnen und Pfarrer mit ihren zehn Kirchen.

Gerade angesichts der Infektionen in der freien, baptistischen Gemeinde in Frankfurt läge es den hiesigen Gemeinden daran, deutlich zu machen, dass die Pandemie keineswegs gebannt sei und deshalb alle Kirchengemeinden viel Zeit und Energie auf Hygiene- und Abstandsregeln verwandt hätten. Mundschutz würde dringend angeraten, Abstandsregeln durch Sperrung von Bankreihen sichergestellt und auf Gemeindegesang verzichtet. Desinfektionsmittel stehe am Eingang, Mitarbeiterinnen geleiten den Menschen an ihre Sitzplätze und für ein möglichst kontaktloses Verlassen der Kirche werde gesorgt. Die Gottesdienste würden zwar anders sein, aber man freue sich wieder anzufangen. Reservierung seien zunächst nicht geplant, manche Gemeinden böten Pfingstsonntag auch mehrere Gottesdienste hintereinander an.

„Alles nachholen“, Feuer, Openair, Kinderimpulse und Auto-Gottesdienst

Die Kreuzkirche denkt im zweiten Gottesdienst an Pfingstsonntag um 11.00 Uhr und jeden 1. + 3. Sonntag besonders an Kinder und Familien, indem sie einen fünfminütigen Kinderimpuls ihrer Kinder- und Jugendreferentinnen und Kindergottesdienstteamerinnen in den Gottesdienst einbaue. Pfarrer Marvin Lange von der Bonhoeffergemeinde will „alles nachholen, was ausgefallen ist und zwar ganz kompakt“, indem er die Gemeinde an Stationen über Karfreitag, Ostern und Himmelfahrt zu Pfingsten geleite.

In Petersberg wird Pfingsten drinnen wie draußen gefeiert: Um 10.00 Uhr in der St. Johanneskirche und 11.30 Uhr im St. Johannesgarten. Veranschaulicht wird der Heilige Geist mit echtem Feuer und von mehreren Musikerinnen hörbar gemacht. Der Trätzhof feiert um 10.00 Uhr auch Openair. Für draußen müssten Sitzgelegenheiten mitgebracht werden! Pfingstmontag wird es u.a. um 11.00 Uhr einen ökumenischen Autogottesdienst der Christuskirche, Innenstadtpfarrei und Lutherkirche auf dem Messegelände geben, zu dem alle eingeladen sind.

#wirsehenpfingstrot – Digitale Angebote gehen weiter

Mindestens bis zu den Sommerferien wird der Kooperationsraum Fulda-Mitte/West sein digitales Angebot auf dem YouTube-Kanal fortsetzen, da sich u.a Videoandachten. wachsender Beliebtheit erfreuten, so die Pressemitteilung. Pfingstsonntag könne man die Videoandacht aus Bad Salzschlirf/Großenlüder von Pfarrer Dr. Michael Grimm erwarten. In Socialmedia setzt sich zu Pfingsten gerade kirchlich deutschlandweit #wirsehenpfingstrot durch. Dabei sind die Menschen in den Tagen vor Pfingsten aufgerufen, auf das Rote in ihrem Alltag zu achten und Bilder mit diesem Hashtag zu posten.

Grafiken/Collagen (Björn Henkel): Pfarrerinnen und Pfarrer laden Pfingstsonntag gemeinsam ein.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Pfarrer Stefan Bürger

Koordinator für Pressearbeit im Kooperationsraums Fulda-Mitte/West

„Gemeinsam evangelisch“

Haderwaldstr. 89a

36041 Fulda

Fon (0661) 7 58 50

Fax (0661) 90 17 125

Email stefan.buerger@ekkw.de

Veranstaltung „Von Verschwörungsmythen und Judenhass“ fällt aus!

Sehr geehrte Damen und Herren,

aufgrund des Anschlags in Halle kann Michael Blume leider NICHT zu dem Vortrag kommen, sondern hat abgesagt. Die Sicherheit der jüdischen Gemeinden in Baden-Württemberg ist wichtiger als ein Vortrag im Bonhoeffer-Haus! Er hat mir versprochen, den Vortrag zu gegebener Zeit nachzuholen. Ich wünsche Michael Blume viel Kraft bei der Bewältigung dieser Aufgabe!

Mit freundlichen Grüßen,

Pfarrer Marvin Lange

Antisemitismusbeauftragter des Landes Baden-Württemberg referiert im Bonhoefferhaus Fulda am 15. Oktober 2019 um 19.30 Uhr

Am Dienstag, dem 15. Oktober 2019 um 19.30 Uhr, kommt ein hochkarätiger Gast ins Bonhoefferhaus Fulda in der Goerdelerstraße 34. Der Beauftragte der Landesregierung des Landes Baden-Württemberg gegen Antisemitismus, Dr. Michael Blume, wird dort in einem Vortrag über Verschwörungsmythen in den neuen Medien referieren. Anhand seines gerade erschienenen Buches „Warum der Antisemitismus uns alle bedroht. Wie neue Medien alte Verschwörungsmythen befeuern“ zeigt Blume, von Hause aus Religionswissenschaftler, inwieweit fast alle Verschwörungsmythen als Kern den Antisemitismus in sich tragen.

Blume war international bekannt geworden als Retter von 1100 Frauen und Mädchen jesidischen Glaubens, die er im Rahmen des „Sonderkontingents Irak“ im Jahr 2016 mit seinem Stab vor den Terroristen des IS nach Deutschland in Sicherheit brachte. In seiner Freizeit schreibt er wissenschaftliche Bücher, ist verheiratet und hat drei Kinder.

Der Vortrag ist kostenlos. Im Anschluss an den Vortag stellt sich Blume den Fragen des Publikums. Ein Büchertisch ist vorhanden.

Bibel aktuell: Zieh deine Schuhe aus!

Manchen ist das ja ein bisschen unangenehm, wenn sie zu Besuch kommen und die Schuhe ausziehen sollen. Aber natürlich machen sie´s dann. Genauso wie Mose in der Bibel. Der begegnet Gott in einem brennenden Dornbusch in der Wüste. Und als Mose auf den Dornbusch zugeht, sagt Gott zu ihm: “Zieh deine Schuhe aus!” Warum ist das in diesem Moment so wichtig, Pfarrer Marvin Lange aus Fulda.


Gesprochen von: Pfr. Marvin Lange

Meditationskurs mit Dr.med. Gerd Stern

Meditation –  Die verwandelnde Kraft der Stille Warum Mediation?Im Meditieren kann mehr wirksam werden als der eigene Geist. Manchmal ist es notwendig, mit einer äußeren Änderung auf ein unbehagliches, unbestimmtes Gefühl zu antworten. Man fühlt sich festgefahren und unlebendig und hat den Eindruck, in der täglichen Routine zu versinken. Dann gilt es, nach innen zu schauen. In einer Welt, die uns das „immer höher, immer schneller, immer besser“ einredet, gehen Menschen in der Meditation tiefer statt höher, werden langsamer statt schneller und anstatt sich zu verbessern, geschieht Verwandlung. Durch Meditation kann ein sensibler Umgang mit dem Körper und den Gefühlen sowie mit der umgebenden Welt und den Mitmenschen eingeübt werden. Weiterlesen

16. Sonntag nach Trinitatis 2018: Eine frühchristliche Legende (zu Apg 12,1-11)

Von Pfarrer Marvin Lange, Fulda

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.

TXT:

1 Um diese Zeit legte der König Herodes Hand an einige von der Gemeinde, sie zu misshandeln.

2 Er tötete aber Jakobus, den Bruder des Johannes, mit dem Schwert.

3 Und als er sah, dass es den Juden gefiel, fuhr er fort und nahm auch Petrus gefangen. Es waren aber eben die Tage der Ungesäuerten Brote.

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