Konfirmationen 2021

Konfirmiert wurden von Pfarrer Lange am 12. September 2021 im Bonhoefferhaus in zwei Gruppen:

Maxine Allendorf, Felix Böhle, Jonas Jünemann, Cecil Nelles, Sara Pirmann, Kevin Siegfried, Teresa Straßberger, Christopher Waldt.

Mit dem Fahrrad im Gottesdienst

Evangelische Kirchengemeinden verbinden Fahrradtouren mit Pop-Musik und Gottesdienst

Fulda – Sechs Fahrradtouren aus vier evangelischen Kirchengemeinden führten am Sonntag bei strahlendem Sonnenschein 200 Menschen zu einem Open-Air-Gottesdienst auf der Wiese vor dem Bonhoefferhaus zusammen. Ebenso wie viele andere hessische Kirchengemeinden, feierten die Gemeinden aus Fulda, Künzell und Petersberg einen „Hit-From-Heaven“- Gottesdienst, bei dem der Song „Irgendwann ist jetzt“ von Max Giesinger im Mittelpunkt stand.

Rennrad- und Familientouren

Als erstes traf eine Gruppe von Rennradfahrern auf dem Gelände der Bonhoeffergemeinde ein. Vier Männer und eine Frau waren bereits um acht Uhr an der Kreuzkirche losgefahren und hatten in zweieinhalb Stunden etwa 60 Kilometer zurückgelegt. Die anderen eher gemütlichen Fahrradtouren hatten ihren Startpunkt an fünf verschiedenen Kirchen. Gelbe Warnwesten mit der Aufschrift „gemeinsam evangelisch“ sorgen dafür, dass sich die verschiedenen Grüppchen der Kirchenradler im Stadtgebiet wiedererkennen konnten. Nach den Touren nahmen die Radfahrer auf Picknickdecken auf dem Gelände vor dem Bonhoefferhaus Platz. Für erfrischende Getränke und Eis sorgten die Veranstalter.

Popsong inspiriert Predigt

Bei spätsommerlichen Temperaturen konnten die Gottesdienstbesucher den Popsong von Max Giesinger „Irgendwann ist jetzt“ auf sich wirken lassen. Das Lied beschäftigte auch die fünf Pfarrerinnen und Pfarrer in ihrer Predigt. „Es geht darum, nicht immer alles aufzuschieben, was wir längst schon machen wollten,“ sagte Pfarrer Stefan Bürger. Das, wofür man brenne, schiebe man meist nicht auf. Pfarrer Marvin Lange freute sich über die Möglichkeit, mit verschiedenen Gemeinden zusammenzukommen: „Diese Gemeinschaft haben wir in der Pandemie echt vermisst.“ In Zukunft gelte es, in der Kirche, noch mehr gemeinsam zu machen, sagte Pfarrerin Anke Mölleken. Dadurch entstehe die Möglichkeit, „Kirche peppig zu gestalten.“ Auch in der Bibel komme die Mahnung vor, Dinge nicht aufzuschieben, sagte Pfarrer Wolfgang Echtermeyer und zitierte aus dem Neuen Testament: „Wenn ihr heute die Stimme Gottes hört, dann verschließt euch nicht.“ Gottes Stimme könne man in der Natur ebenso wahrnehmen, wie beim Gottesdienst feiern. Es gelte, den Moment zu schätzen und in der Gegenwart zu leben, beschloss Pfarrer Christian Pfeifer die gemeinsame Predigt der fünf evangelischen Geistlichen.

Kirche modern erleben

„Es ist schön, Kirche so modern zu erleben,“ sagte Katharina Blum, die mit ihrem Mann und ihrer kleinen Tochter eine Radtour von der Kreuzkirche zur Bonhoeffergemeinde in Ziehers-Nord gemacht hatte. „Wir haben aus dem neuen Gemeindemagazin von dem Fahrrad-Gottesdienst erfahren und uns gleich angesprochen gefühlt,“ sagte die junge Mutter. Annemarie Hillebrecht aus Petersberg war dankbar für die Möglichkeit, den Gottesdienst im Freien feiern zu können. „So etwas müsste es öfter geben,“ wünscht sich die engagierte Ehrenamtliche. „Wir freuen uns, dass das Format des Fahrradgottesdienstes erneut so viele Menschen begeistert hat,“ sagte Pfarrer Marvin Lange von der Bonhoeffergemeinde. Er dankte auch den Musikern Christoph Mangelsdorf, Thomas Mitsche und Christof Risch, die mit groovigen Jazz-Kompositionen für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes gesorgt hatten.

Fotos: Claudia Pfannemüller

BU 2: vlnr. Pfarrer Wolfgang Echtermeyer, Pfarrerin Anke Mölleken, Pfarrer Christian Pfeifer, Pfarrer Stefan Bürger, Pfarrer Marvin Lange

Evangelischer

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Konfirmation mit 3G

Eigentlich ist im Bonhoefferhaus klassischerweise an Pfingsten der Konfirmationstermin, aber coronabedingt musste dieses Fest verschoben werden. Stattdessen werden die Konfirmanden des Jahrgangs 2021 am 12. September von Pfarrer Lange eingesegnet. Damit das gut gelingt, hat der Kirchenvorstand in seiner letzten Sitzung beschlossen, diese Veranstaltung unter sogenannten 3G-Bedingungen stattfinden zu lassen. Das heißt, dass niemand eingelassen wird, der nicht geimpft, genesen oder einen offiziellen Testnachweis erbringen kann. „Dafür sind die Regelungen im Haus dann fast so wie vor der Pandemie; ich hoffe sehr, dass wir deswegen niemanden an der Tür abweisen müssen“, so Pfarrer Marvin Lange zu dem Beschluss. Er hoffe, dass die Konfirmanden-Eltern ihren Gästen das Konzept rechtzeitig erklärt haben.

Die beiden Konfirmationen finden um 9:30 Uhr und um 11:00 Uhr statt. Sie werden musikalisch begleitet von Solistin Isabell Scheunert sowie den Organisten Michaela Jünemann und Helga Stumpf. Durch das „Konzept 3G“ sind noch viele Plätze frei. Pfarrer Lange verspricht einen kurzweiligen Gottesdienst, der auch für Menschen geeignet ist, die nicht unbedingt zu den Konfirmanden gehören.

Foto: medio.tv/Schauderna

Mahlzeiten zum Mitnehmen bei „Satt und Selig“ an der Lutherkirche

Fulda – An der Lutherkirche am Martin-Luther-Platz gibt es ab sofort mittwochs und donnerstags von 12 bis 13.30 Uhr wieder eine Mahlzeit zum Mitnehmen. Das Essen ist kostenlos, wer möchte, kann etwas spenden. Aufgrund eines Wasserschadens im Gemeindehaus kann der Mittagstisch derzeit keine warmen Mahlzeiten anbieten, informiert Pfarrerin Anke Mölleken. Das Angebot, das seit 2015 ein fester Bestandteil im Fuldaer Südend ist, gibt normalerweise bis zu 50 Essen am Tag aus. Vor allem in der Coronazeit sei dieses Angebot eine wichtige Unterstützung für alleinstehende Menschen und alleinerziehende Familien gewesen, so Mölleken. Nun habe sich eine Zwischenlösung gefunden: In einer anderen Küche werden kleine Mahlzeiten vorbereitet und an der Lutherkirche ausgegeben.

BU: Lutherkirche Fulda. (Foto: Lisa Wilbers)

Hit-From-Heaven Gottesdienst in Fulda am 26. September

Aus fünf Himmelsrichtungen zum Gottesdienst radeln

Fulda – Am 26. September steht eine Fahrrad-Sternfahrt von fünf evangelischen Kirchengemeinden auf dem Programm. Erst wird gemeinsam in die Pedale getreten, dann ein Gottesdienst unter freiem Himmel gefeiert. Am 27. September um 10 Uhr starten die Fahrradtouren jeweils an der Kreuzkirche, der Lutherkirche, der St. Johanneskirche in Petersberg und der Christophoruskirche in Künzell. Die Bonhoeffergemeinde trifft sich um 10 Uhr in Marbach am Haunestausee am Restaurant Zellmühle. Für Rennradfahrer startet eine Tour bereits um 8 Uhr an der Kreuzkirche.

Werbung auf HitRadio FFH für unseren Gottesdienst

Aus fünf verschiedenen Himmelsrichtungen kommen die Radler schließlich um 11 Uhr auf der Wiese vor der Bonhoeffergemeinde zu einem Gottesdienst unter freiem Himmel zusammen. Wer nicht mit dem Fahrrad anreisen kann oder will, kommt direkt zum Bonhoefferhaus. In dem Hit-From-Heaven-Gottesdienst, der hessenweit am selben Tag in vielen Kirchen gefeiert wird, steht der Song ‚Irgendwann ist jetzt‘ von Max Giesinger im Mittelpunkt. Der Song mache Mut, zu sich selbst zu stehen und auf sich selbst zu vertrauen, so die Pfarrerinnen und Pfarrer. Mit ihrer Aktion wollen die evangelischen Gemeinden auch Menschen ansprechen, die gerne unkonventionelle Gottesdienste besuchen möchten.

Bei starkem Regen müssen die Radtouren entfallen und der Gottesdienst findet im Bonhoefferhaus statt. Nach dem Gottesdienst sind alle zum Eis am Stiel eingeladen. Sitzgelegenheiten oder Picknickdecken bringt jeder selbst mit. Es gelten die derzeitigen Corona- und Abstandsregeln. Kontakt ist über die jeweiligen Pfarrämter möglich, weitere Informationen sind auf der Seite www.fulda-evangelisch.de zu finden. 

BU: Mit Fahrrad und Talar vlnr. Pfarrer Marvin Lange, Pfarrerin Anke Mölleken, Pfarrer Stefan Bürger, Pfarrer Christian Pfeifer und Pfarrer Wolfgang Echtermeyer

Gebet zur Flutkatastrophe in Westdeutschland

Erschrocken und voller Mitgefühl sehen wir die Flutkatastrophe in unserer Nachbarschaft.

Wir bitten dich, Gott, sei bei den Menschen, die um ihre Angehörige trauern.
Heile die Verletzten. 
Die Vermissten lass gefunden werden. 
Gib Halt und Hoffnung denen, die ihr Hab und Gut im Schlamm verloren haben, deren Häuser zerstört sind. 

Wir danken dir für alle, die helfen.
Bewahre die, die andere retten und bergen, 
gib ihnen Ausdauer und Kraft.

Lass keine Zeit verloren gehen mit Spekulationen über Schuld. 

Mach uns wach, dass wir die Zeichen sehen und handeln, wenn Gefahr droht. 
Gib uns Einsicht in die Ursachen der Klimaveränderung.     
Lass uns schneller Konsequenzen ziehen. 

Du, unser Gott, stehst zu uns. Und wir stehen mit dir auf der Seite des Lebens. 

(Liturgische Kammer der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Propst Helmut Wöllenstein)

Gemeindebrief sucht Austräger

Bitte um Unterstützung – vor allem in Marbach

Wir suchen in und für Marbach Menschen, die gerne spazieren gehen und sich dabei auch noch ein bisschen nützlich machen wollen!

„Gemeinsam evangelisch“ heißt das neue Gemeindemagazin der Bonhoeffergemeinde, Christuskirche, Kreuzkirche, Lutherkirche und Christophoruskirche Künzell und der evangelischen Kirchengemeinde Petersberg. Im Mittelpunkt des Hefts stehen die vielfältigen Gruppen und Angebote der evangelischen Kirchengemeinden.

Wer kann und möchte uns helfen, dieses Magazin zu den Menschen zu bringen, die Informationen noch nicht per Internet bekommen können oder wollen und lieber ein richtig tolles informatives Heft in der Hand halten? Es ist wirklich nicht viel Arbeit, da wir die Straßen unter vielen Helfern gut aufteilen können, sodass am Ende jeder nur zwei oder drei Straßen machen muss, bestenfalls auch seine eigene. Und es wird auch nicht jedes Haus bedient, sondern nur die gemeldeten „evangelischen Haushalte“.

Und das Ganze nur viermal im Jahr!

Bitte meldet Euch, Ihr tut damit einen wirklich guten wichtigen Dienst! Einfach 0661 65400 Pfarrbüro anwählen oder eine Email an bonhoeffergemeinde et ekkw. de

DANKE!

Campingstuhl statt Kanzel

Bonhoffergemeinde und Evangelische Kirche Petersberg feierten gemeinsamen Open-Air-Gottesdienst zum Ferienbeginn

Fulda/Petersberg – Mit einem gemeinsamen Open-Air-Gottesdienst im Garten des Bonhoefferhauses starteten die evangelische Bonhoffergemeinde und die evangelische Kirchengemeinde Petersberg am 18. Juli die Sommerferien. Die Einladung der beiden Gemeinden zum „Sunshine-Gottesdienst“ hatte nicht zu viel versprochen: bei strahlend blauem Himmel und Sonnenschein feierten rund 70 Gläubige auf Stühlen und Picknickdecken im Garten des Bonhoefferhauses. Nicht nur das Wetter sorgte für Urlaubsgefühle: die mitgebrachten Requisiten wie eine Trittleiter und Camping-Stühle sorgten dafür, dass bei der Dialog-Predigt von Pfarrer Marvin Lange und Pfarrer Christian Pfeifer keine Langeweile aufkam.

Auf kurzweilige Art brachten die beiden Pfarrer den Gottesdienstteilnehmern die biblische Geschichte von Zachäus näher. Wie der kleine Zöllner auf einen Baum geklettert war, um Jesus zu sehen, führten die Kindergottesdienstkinder bei einem Singspiel vor. „Es lohnt sich, mal eine andere Perspektive einzunehmen, um Jesus kennenzulernen,“ führte Pfarrer Lange in seiner Predigt aus. Aus der Bibel könne man erfahren, was Jesus gesagt und getan habe und was ihm wichtig gewesen sei. Durch die Begegnung mit Jesus habe Zachäus seine Einstellung zum Leben geändert, sagte Pfarrer Pfeifer. „Aus dem größten Spitzbuben wurde ein Mensch, der sich für andere einsetzt. Zachäus gab die Hälfte seines Vermögens für Arme und erstatte das ergaunerte Geld zurück,“ so Pfarrer Lange. Es gelte herauszufinden, welche Beziehung man selbst zu Jesus habe, forderte Pfarrer Pfeifer die Gottesdienstbesucher auf. Die Geschichte von Zachäus diene als Beispiel dafür, wie man sich aus seiner Selbstbezogenheit lösen und sich für andere einsetzen könne, so die Essenz der Dialogpredigt. 

Die Geschichte des Zöllners wurde aus immer neuen Perspektiven beleuchtet. Um zu demonstrieren, wie der Blick von oben die Sicht auf die Dinge ändern kann, erklomm Pfarrer Pfeifer eine Leiter. Kurz darauf saßen beide Pfarrer schon wieder entspannt auf den Campingstühlen. Die beiden Geistlichen brachten auch die Gottesdienstteilnehmer auf vielfältige Weise in Bewegung. Immer wieder galt es aufzustehen, zu singen und zu klatschen und mit dem Sitznachbarn Kontakt aufzunehmen. Bei dem Kindergottesdienst-Klassiker „Einfach spitze, dass Du da bist“ hielt es schließlich niemanden mehr auf den Stühlen. Unter der musikalischen Begleitung von Michaela Jünemann sangen und klatschten alle begeistert mit.

Für Freude sorgte auch die Aufnahme eines neuen Mitglieds in die Kirchengemeinde Petersberg. Richard Höpfner, der aus der evangelischen Kirche ausgetreten war, wurde von Pfarrer Pfeifer wieder in die evangelische Kirche aufgenommen. Für den 31. Juli kündigte Pfarrer Lange eine Impfaktion im Bonhoefferhaus an. Von 9 bis 18 Uhr werde im Gemeindehaus der Impfstoff von Johnson & Johnson verimpft. Die Impfaktion richte sich unbürokratisch an alle, die noch keine Gelegenheit hatten, sich anderweitig impfen zu lassen.

Die Gottesdienstbesucherinnen und -besucher kommen beim Open-Air-Gottesdienst im Garten des Bonhoefferhauses in Bewegung.

vlnr. Dialogpredigt von Pfarrer Christian Pfeifer und Pfarrer Marvin Lange zu Beginn der Sommerferien.

Das Pfarrer-Duo Marvin Lange und Christian Pfeifer auf Camping-Stühlen statt auf der Kanzel

Bericht und Fotos: Claudia Pfannemüller

Kooperativ und mit Ausstrahlung

Synodale diskutierten über Zukunft der evangelischen Kirche 

Fulda – Über neue Perspektiven für die Weiterentwicklung der evangelischen Kirche tauschten sich am Samstag 72 Synodale aus den 27 Gemeinden des evangelischen Kirchenkreises Fulda aus. Dass sich in den kommenden Jahrzehnten vieles verändern wird, steht fest. „Für die Zukunft unseres Kirchenkreises ist es wichtig, einen Beitrag zum gesamtkirchlichen Diskussionsprozess zu leisten,“ sagte der Vorsitzende der Synode, Andreas Maraun. Das digitale Treffen ermöglichte den Austausch der Synodalen zum laufenden Reformprozess der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck. Pröpstin Katrin Wienold-Hocke stellte Überlegungen zum Grundauftrag der Kirche vor. Auf die Frage: „Wozu ist die Kirche da?“ gab die Pröpstin eine eindeutige Antwort: Die Kommunikation des Evangeliums sei die erste und wichtigste Aufgabe der Kirche. Gelungene Kommunikation sei ein wechselseitiger Prozess, bei dem es nicht nur ums Verkündigen ginge, sondern zunächst einmal um das genaue Hinhören auf die Bedürfnisse der Menschen.

Die frohe Botschaft von der Liebe Gottes könne auf verschiedene Weise vermittelt werden. Direkt über Predigten aber auch indirekt über die Atmosphäre eines Kirchenraums. Kirche biete vielfältige Gemeinschaftserfahrungen, etwa in Jugendgruppen oder Seniorennachmittagen. Eine weitere Grundaufgabe sei auch die diakonische Arbeit als direkte Hilfe in schwierigen Lebenslagen. Entscheidend sei, dass die Grundaufgaben der Kirche weiter wahrgenommen würden, auch wenn einzelne Arbeitsbereiche wegfielen, sagte Pröpstin Wienold-Höcke. Dazu gehöre auch, die christliche Stimme in der Gesellschaft zu erheben.

„Wie müssen wir als Kirche in Zukunft arbeiten?“ Kooperation spiele hierbei die zentrale Rolle, sagte die Pröpstin. Zusammen gehe mehr als allein, das gelte für Kooperationsräume ebenso wie für die ökumenische Zusammenarbeit. Kirche könnte Kommunen, Vereine und Schulen als Kooperationspartner in den Blick nehmen. Der Kontakt zu Menschen im Alter von 20 bis 40 Jahren sollte intensiviert und die sozialraumorientierte Arbeit gefördert werden. Beim Blick auf die Nachhaltigkeit des eigenen Tuns sollten die Auswirkungen auf die nächste Generation bedacht werden. Künftige Veränderungen müssten Kooperation stärken, Kontaktflächen bieten, motivieren, Ausstrahlung fördern und nachhaltig sein.

Nach einer Diskussion in Kleingruppen formulierten die Fuldaer Synodalen eigene Wünsche und Anforderungen an den gesamtkirchlichen Prozess. Die Vorschläge reichten von der Bildung von multiprofessionellen Teams, der Zusammenlegung von Ressourcen auf landeskirchlicher Ebene bis hin zur Stärkung der Präsenz in der Öffentlichkeit. Bei allen Veränderungen sollte die Überforderung von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden möglichst vermieden werden.  Neben visionären Gedanken nahmen die Synodalen auch die Wertschätzung des Vorhandenen in den Blick, wie etwa eine größere Würdigung der Kirchenmusik und die Präsenz und die Kontakte von Kirchengemeinden vor Ort.

Kirchenkreisamtsleiter Uwe Bornscheuer erklärte den Synodalen die Auswirkung der neuen Finanzverfassung, die ab 2022 gelte. Das Zuweisungssystem sei vereinfacht und verschlankt worden. Während die Grundzuweisung für den Kirchenkreis von ‪615.000‬ auf ‪674.000‬ Euro gestiegen sei, seien einige Gemeinden und Verbände von Kürzungen betroffen. Künftig sei der Kirchenkreis verpflichtet, einen Fond für Finanzhilfen zu errichten.

Pfingsten ist Begeisterung

Pfingstvideo von Gemeinsam Evangelisch will be-geistern!

Pfingsten ist Begeisterung! Dieses wunderbare Video von Gemeindegliedern und Pfarrern von „Gemeinsam Evangelisch in Fulda“ lege ich Ihnen ans Herz. Nehmen Sie etwas mit von der Fröhlichkeit und Begeisterung dieser Menschen:

https://www.youtube.com/watch?v=sZlyzXgIDsI

Zudem: Das Bonhoefferhaus wagt den Neustart: Herzlich lade ich Sie ein, am morgigen Pfingstsonntag zu unserem ersten Gottesdienst nach fünf Wochen Corona-Pause zu kommen. Es sind noch Plätze frei! Im Gottesdienst erleben wir, was der Mythos vom Turmbau zu Babel mit heutigen Luftschlössern zu tun hat, wir feiern coronakonformes Abendmahl und das neue Kirchenvorstandsmitglied Hans-Volker Hoffmann wird in sein Amt eingeführt.

Damit die Kleinen und ihre Familien nicht zu kurz kommen, gibt es natürlich auch wieder den Kindergottesdienst!

Um unserem Gottesdienstteam den Start zu erleichtern würden wir uns freuen, wenn Sie sich online zu dem Gottesdienst anmelden: https://gemeinsamevangelisch.church-events.de/

Und: Unsere Bischöfin hat uns allen einen Brief geschrieben. Mutmachend und nach vorn blickend ist darin Bischöfin Hofmann gestimmt – aber lesen Sie selbst:

Ich freu mich aus Sie!

Bleiben Sie begeistert,

Pfarrer Marvin Lange