Pfingstsonntag mit Gottesdienst-Neustart!

Der selbst auferlegte Lockdown des Kirchenvorstandes unserer Kirchengemeinde geht dem Ende entgegen, denn die Inzidenzwerte in Fulda und hessenweit sinken und sinken und sinken. So laden wir ein zum gottesdienstlichen Neustart im Bonhoefferhaus zu Pfingsten am 23.05.2021 um 10.00 Uhr zu kommen.

Es wird anders sein als geplant: Da die Konfirmation auf den September verlegt wurde, wird im Bonhoefferhaus das dritte Hochfest der Kirche (nach Ostern und Weihnachten) als besonderer (und coronakonformer!) Abendmahlsgottesdienst begangen.
Melden Sie sich dazu doch hier an: https://gemeinsamevangelisch.church-events.de/

Auch wenn die Konfirmation verlegt wurde: Unsere Konfis waren fleißig und haben für ihren Vorstellungsgottesdienst Videos produziert. Die neun besten wurden im Rahmen einer Oskarverleihung prämiert. Das dazugehörige Video finden Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=o6AF1PGV0rk

Seien Sie herzlich von uns gegrüßt und positiv für die Zukunft gestimmt,

Pfarrer Marvin Lange

Ökumenische Graffiti-Kunst in der Sternenstadt Fulda

Kirchen setzen Hoffnungszeichen mit der Kunstaktion #beigottbrenntlicht

Menschen lieben Sternenhimmel. Wie Sterne zum Zeichen der Hoffnung werden können, ist Thema der ökumenischen Kunstaktion #beigottbrenntlicht, die vom 22. Mai bis 5. Juni künstlerische Akzente in Fuldas Stadtbild setzen wird.

Zu einer besonderen Kunstaktion laden die evangelischen und katholischen Kirchen in Fulda ab dem 22. Mai ein. Im Vorfeld der Pfingstfeiertage werden an markanten Orten der Innenstadt vier eindrückliche Graffiti-Kunstwerke in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW), der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), der Diakonie Hessen sowie dem Bistum Fulda umgesetzt. Inspiration für die Arbeit war ein Zitat des französischen Schriftstellers Jules Renard: „Sterne: Bei Gott brennt Licht!“.

Dieses Motto hat der Street-Art-Künstler und Pädagoge Mika Springwald in vier eindrückliche Graffiti-Kunstwerke umgesetzt. An exponierten Plätzen der Stadt werden die Graffiti-Wände zu sehen sein, die von dem Künstler exklusiv für den jeweiligen Ort geschaffen wurden: am Bahnhof, im Kneipenviertel, im Schlossgarten und am Bonifatius-Denkmal. „Die Corona-Pandemie bringt so viel Dunkelheit mit sich, dass wir in Familie, Gesellschaft und Kirche helle Momente brauchen,“ sagt Mika Springwald. „Das gemeinsame Betrachten der Sterne lädt dazu ein, nach oben und nach vorne zu schauen“, so der Künstler.

Die Graffitis zeigen Menschen, die den Sternenhimmel aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten. Um Passanten an der Aktion zu beteiligen, werden in der Stadt Karten mit Aufklebe-Sternen verteilt. Die Sterne bieten Menschen die Möglichkeit, sich Corona-konform an der Kunst-Aktion zu beteiligen, erklären Pfarrerin Imke Leipold und die Referentin für Citypastoral Bernadette Wahl. In den evangelischen und katholischen Kirchen werden weitere Klebesterne zu finden sein. Jeder und jede kann bei einem Gang durch die Stadt einen Klebestern auf ein Graffiti kleben. Am Ende ergibt sich daraus ein leuchtender Sternenhimmel.

Die Stadt Fulda engagiert sich seit 2019 als erste offizielle deutsche „Sternenstadt“ für einen klaren Blick in den Nachthimmel. In der Vorbereitung auf den Hessentag in Fulda hatten die evangelische und die katholische Kirche und die Diakonie Hessen das Thema „Sternenstadt Fulda“ aufgegriffen. „Wir wollen die Ergebnisse der guten ökumenischen Zusammenarbeit sichtbar machen – auch wenn der Hessentag in Fulda nicht stattfindet,“ sagt Pfarrer Dieter Dersch, Hessentagsbeauftragter der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck. Im Rahmen der Aktion wird am Pfingstmontag um 11 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst mit Dechant Stefan Buß, Dekan Bengt Seeberg und Pfarrerin Anke Mölleken im Bischofsgarten stattfinden.

Foto: Mika Springwald

In Notsituationen fällt das Abstandhalten schwer

Als Verantwortlicher für die Polizei- und Notfallseelsorge im evangelischen Kirchenkreis Fulda ist Pfarrer Dr. Michael Grimm erleichtert über das Impfangebot an seine Berufskollegen. Nun können Seelsorgerinnen und Seelsorger wieder unbeschwerter erste Hilfe für die Seele leisten.

Landkreis Fulda – Wenn das Handy klingelt und zum Einsatz ruft, bleibt Pfarrer Dr. Michael Grimm nur wenig Zeit. Neben seiner Rettungsweste muss der Notfallseelsorger auch an den Mund-Nasen-Schutz denken. In der Regel wird er gerufen, wenn plötzlich der Tod ins Leben tritt. Bei Unfällen, Suiziden und plötzlichen Todesfällen ist die Notfallseelsorge Teil der Rettungskette und wird auf Anforderung des Einsatzleiters von der Zentralen Leitstelle alarmiert. Der evangelische Pfarrer ist dann zur Stelle, wenn es darum geht, Menschen in einer Notsituation beizustehen. Etwa, wenn ein Verkehrsunfall tödlich verläuft und die Polizei eine Todesnachricht zu überbringen hat. Er geht dann mit den Polizisten mit und stellt sich vor: „Ich bin Notfallseelsorger und ich bin jetzt für sie da.“ Seine Arbeit beginnt meist dann so richtig, wenn die Polizei wieder geht. „Überraschend mit dem Tod eines Angehörigen konfrontiert zu werden, gehört wohl zu dem Schlimmsten, was einem Menschen passieren kann.“ Da sei es vor allem wichtig, da zu sein und die Betroffenen zu stabilisieren. „Meine Aufgabe ist es, wieder Struktur in den Alltag zu bringen und Unterstützung von Freunden oder Verwandten zu organisieren.“ Oft erhalte er nach einem Einsatz die Rückmeldung: „Es war so wichtig, dass Sie da waren.“

In der psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) des Landkreises Fulda arbeiten evangelische und katholische Seelsorger Hand in Hand mit einem Kriseninterventionsteam. In der ersten Phase der Corona-Pandemie wurde die Notfallseelsorge zunächst ausgesetzt. Im Herbst letzten Jahres wurde der Dienst dann wieder aufgenommen, mit den nötigen Abstands- und Hygieneregeln. Manchmal gerieten die Helfer dabei selbst in eine schwierige Lage: „In Notsituationen fällt das Abstandhalten schwer,“ sagt Pfarrer Dr. Grimm, „etwa, wenn Angehörige und Freunde in einer kleinen Wohnung zusammenkommen, weil ein Kind vermisst wird.“ Mittlerweile sind die meisten Notfallseelsorger geimpft. Michael Grimm freut sich, nach der Impfung seinen Dienst wieder ausüben können, ohne ständig darauf achten zu müssen, sich selbst und andere vor Ansteckung zu schützen. Grimm ist überzeugt, dass die Notfallseelsorge einen wichtigen Dienst an der Gesellschaft leistet. Sie komme nicht nur Kirchenmitgliedern zu Gute, sondern allen Betroffenen: „Wir sind rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr für Menschen in Notsituationen da.“ Der Umgang mit Sterben, Tod und Trauer werde in unserer Gesellschaft häufig tabuisiert, bemerkt Grimm. In diesem Bereich sei die Kirche besonders gefragt, und deshalb hat die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck ihre Pfarrerinnen und Pfarrer zur Mitarbeit in der Notfallseelsorge verpflichtet. „Die Menschen nehmen sehr dankbar zur Kenntnis, dass jemand von der Kirche in schweren Stunden für sie da ist.“

Michael Grimm hat einen Dienstauftrag für die Polizei- und Notfallseelsorge im evangelischen Kirchenkreis Fulda. Durch seine jahrelange Arbeit als Klinikseelsorger habe er gelernt, professionell mit Belastungssituationen umzugehen. Trotzdem brauche er nach manchen Einsätzen selbst Zeit, das Erlebte zu verarbeiten. Etwa, wenn es um den Tod von Kindern geht oder wenn nach Suiziden Kinder zurückbleiben. „Das geht natürlich nicht spurlos an mir vorüber,“ berichtet er. Und was ist, wenn Polizisten und Einsatzkräfte selbst Beistand benötigen? Nach einem Einsatz können auch sie mit den Notfallseelsorgern über belastende Eindrücke sprechen. „Das wird auch immer wieder in Anspruch genommen“, sagt Grimm.  

BU: Notfallseelsorger Pfarrer Dr. Michael Grimm auf dem Weg zu einem Einsatz: die Weste ist Erkennungsmerkmal der psychosozialen Notfallversorgung des Landkreises Fulda. (Foto: Sandra Jost)

Evangelische Gottesdienste von Gründonnerstag bis Ostermontag

Fulda, Petersberg und Künzell

Fulda – Die evangelischen Kirchengemeinden in Fulda und der Region werden ihre Gottesdienste in diesem Jahr sowohl mit corona-konformen Gottesdiensten als auch mit fantasievollen Alternativangeboten feiern. Die Entscheidungen über die Form der Gottesdienste werden von den Kirchenvorständen der jeweiligen Gemeinden getroffen. An Karfreitag um 15 Uhr und am Ostersonntag um 10 Uhr werden die evangelischen Kirchengemeinden in Fulda und der Region gemeinsam die Glocken läuten. Die evangelischen Kirchengemeinden bieten von Gründonnerstag bis Ostermontag vielfältige Angebote: Von Präsenzgottesdiensten, einer Gottesdienstwanderung, einem Ostergarten, Ostereiersuchen für Familien und ökumenischen Freiluftgottesdiensten bis hin zum Abendmahl am Telefon und einer Radioandacht auf HR2. Einige Gemeinden verschicken Anregungen für Haus-Ostergottesdienste an ihre Mitglieder, andere packen Ostertüten für Kinder und Familien. Daneben wird es zahlreiche Online-Angebote, Zoom-Gottesdienste, Live-Streams und Videos auf dem YouTube Kanal Gemeinsam evangelisch in Fulda geben. In dem meisten Gemeinden ist eine telefonische bzw. eine Online-Anmeldung zum Gottesdienst erforderlich. Kurzfristige Änderungen aufgrund der Entwicklung des Infektionsgeschehens sind möglich.

Die Bonhoeffergemeinde und die Ev. Kirchengemeinde Petersberg feiern an Gründonnerstag im Bonhoefferhaus um 18 Uhr einen Gottesdienst mit corona-konformem Abendmahl. An Karfreitag findet in der Johanneskirche Petersberg um 10 Uhr ein Gottesdienst mit dem Johannesquintett statt. Im Bonhoefferhaus findet um 15 Uhr ein Gottesdienst zur Todesstunde Jesu statt. Am Ostersonntag findet um 6 Uhr morgens im Bonhoefferhaus eine liturgische Feier der Osternacht statt. Um 10 Uhr gibt es einen Ostergottesdienst im Bonhoefferhaus. Im Garten hinter der St. Johanneskirche Petersberg findet um 10 Uhr ein musikalischer Ostergottesdienst für Familien statt (bitte Sitzgelegenheit mitbringen). Am Ostermontag wird um 9 Uhr an der Paul-Gerhardt-Kapelle in Petersberg ein Abendmahlsgottesdienst gefeiert (Brot und Trauben bitte mitbringen). Für die Gottesdienste der Bonhoeffergemeinde wird um Anmeldung auf der Seite https://gemeinsamevangelisch.church-events.de/gebeten. Online-Angebote: Am Gründonnerstag wird ein Video zum Thema Abendmahl zu sehen sein, der Karfreitagsgottesdienst um 10 Uhr kann als Live-Stream auf dem YouTube Kanal Gemeinsam evangelisch in Fulda unter folgendem Link mitverfolgt werden:  https://youtu.be/VBxi4N9162M

Die Christuskirche macht das Ostergeschehen mit einem Ostergarten in und um die Kirche erlebbar. 22 Stationen laden täglich von 9 bis 17 Uhr zum Mitmachen und Innehalten ein. Der Ostergarten kann ab sofort bis zum 11. April besichtigt werden. Am Gründonnerstag findet um 19 Uhr ein Gottesdienst mit Abendmahl statt.  Zusätzlich bietet die Christuskirche an Gründonnerstag ein Telefonabendmahl an. Pfarrerin Koch-Zeißig und Pfarrer Jörg Scheer feiern nach Anmeldung und individueller Terminvereinbarung in der Zeit von 10 bis 12 Uhr und von 15 bis 18 Uhr das Abendmahl am Telefon. Anmeldung unter Tel. 0661/48049931. Am Karfreitag findet um 15 Uhr ein Gottesdienst zur Sterbestunde Jesu mit der Kantorei statt. Am Ostersonntag wird um 10 Uhr ein Festgottesdienst gefeiert, am Ostermontag um 10 Uhr gibt es einen Gottesdienst mit Kindersegnung. Für alle Gottesdienste ist eine Anmeldung auf https://gemeinsamevangelisch.church-events.de/ nötig. Online-Angebote: Am Gründonnerstag findet um 23 Uhr eine Live-Andacht auf dem Instagram-Kanal des Ökumenischen Kirchentag statt. Der Gottesdienst am Ostersonntag kann um 10 Uhr als Live-Stream auf dem YouTube-Kanal Gemeinsam evangelisch in Fulda unter folgendem Link mitverfolgt werden: https://youtu.be/ipz-zJD4N-k

Die Lutherkirche Fulda und Christophoruskirche Künzell haben in der Osterzeit ein besonderes Angebot für Kinder: auf dem Außengelände der Lutherkirche gibt es eineOsterbildergeschichte zum Anschauen. Am Gründonnerstag ist die Christophoruskirche Künzell von18 Uhr – 19.30 Uhr zum Abendsegen geöffnet. Am Karfreitag findet um9.30 Uhr ein Gottesdienst in der Lutherkirche und um 11 Uhr ein Gottesdienst in der Christophoruskirche statt. Am Ostersonntag wird um 11 Uhr ein Gottesdienst in der Lutherkirche gefeiert; am Ostermontag um 11 Uhr ein Gottesdienst in der Christophoruskirche. Für alle Gottesdienste ist eine Anmeldung erforderlich unter https://gemeinsamevangelisch.church-events.de/ Online-Angebote: Die Gemeinde feiert an Karfreitag um15 Uhr einen Zoom-Gottesdienst. Die Zugangsdaten sind zu finden auf der Seite www.lutherkirche-fulda.de. Ein Video-Gottesdienst aus der Christophoruskirche wird ab Ostersonntag auf dem YouTube-Kanal Gemeinsam evangelisch in Fulda zu sehen sein.

Die Kreuzkirche macht an Ostern besondere Angebote für Kinder und Familien. Kinder können sich Ostertütenmit Spiel-Bastelideen, Rezept und Trockenhefe für Osterbrot an der Kreuzkirche abholen. Für Familien gibt es eine Tüte fürs Osterfrühstück. An Karfreitag feiert die Kreuzkirche um 10 Uhr Gottesdienst. Anmeldung unter: https://www.eventbrite.de/e/gottesdienst-am-karfreitag-tickets-143565792149  Am Ostersonntag lädt die Gemeinde um 11.00 Uhr insbesondere Familien mit Kindern zum Gottesdienst ein. Geplant ist nach dem Gottesdienst außerdem ein corona-gerechtes Ostereiersuchen rund um die Kreuzkirche. Anmeldung unter:  https://www.eventbrite.de/e/gottesdienst-am-ostersonntag-tickets-143566919521 Am Ostermontag findet ein Gottesdienst um 10 Uhr statt. Anmeldung: https://www.eventbrite.de/e/gottesdienst-am-ostermontag-tickets-143567146199.

Versöhnungskirche und Matthäuskirche: In der Versöhnungskirche wird am Gründonnerstag um 19.00 Uhr ein Gottesdienst gefeiert, Karfreitag um 10 Uhr und um 15 Uhr, am Ostersonntag 10 Uhr und um 18 Uhr und am Ostermontag um 10 Uhr. Im Kirchgarten der Matthäuskirche am Trätzhof finden an folgenden Tagen Open-Air-Gottesdienste statt: Karfreitag um 10 Uhr Ostersonntag um 5.30 Uhr und Ostersonntag um 10 Uhr. Besucher:innen werden gebeten, eine Sitzgelegenheit mitzubringen.  Für die Gottesdienste der Versöhnungskirche-Matthäuskirche ist eine telefonische Anmeldung erforderlich unter 0661/52690 (sprechen Sie gern auf den Anrufbeantworter). Radio-Andacht auf HR2: Pfarrerin Tina Oehm-Ludwig wird am Ostermontag von 7.30 Uhr bis 8 Uhr zum Thema “Nachfolge – Auf den Spuren Jesu” im Radio zu hören sein.

Foto: Medio.tv/schauderna

Hygienekonzept hat sich bewährt

Studie in der EKKW: Gottesdienstbesuch birgt kein erhöhtes Corona-Risiko

Der Gottesdienstbesuch in der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) ist unter den gegenwärtigen Schutzkonzepten nicht mit einem erhöhten Corona-Infektionsrisiko verbunden: Zu diesem ersten Ergebnis kommt eine Studie der Philipps-Universität Marburg (Fachbereich Medizin) in Kooperation mit der EKKW. Von Anfang Dezember bis Ende Februar haben rund 1500 Mitglieder aus den evangelischen Kirchenkreisen Schwalm-Eder, Kirchhain und Marburg an dieser Studie teilgenommen und sich auf SARS-CoV-2-Antikörper untersuchen lassen. Die Leitfrage war, ob die aktive und/oder passive Teilnahme an kirchlichen Veranstaltungen der EKKW einschließlich Gottesdiensten mit einem erhöhten Risiko für die Entwicklung einer Coronavirus-Infektion einhergeht. Inzwischen liegen erste Kern-Ergebnisse vor.

Fast 1500 Personen haben teilgenommen
Insgesamt wurden 1493 Personen im Alter von 18 bis 90 Jahren getestet, darunter Haupt-, Neben- und Ehrenamtliche der EKKW sowie Gottesdienstbesucher*innen. Bei 45 Teilnehmenden wurden Antikörper gegen das SARS-CoV-2 Virus festgestellt, sie haben folglich eine Coronavirus-Infektion durchgemacht, erläutert Prof. Dr. Harald Renz, Direktor des Instituts für Laboratoriumsmedizin und Pathobiochemie, Molekulare Diagnostik an der Philipps-Universität Marburg. Dies entspreche einer Seroprävalenz – diese beschreibt das Vorliegen von Antikörpern gegen das Coronavirus – von 3,0 Prozent. 990 der getesteten Personen hatten angegeben, dass sie regelmäßig einen Gottesdienst besuchten. 24 Personen dieser Gruppe wiesen Antikörper gegen das Coronavirus auf (Seroprävalenz: 2,4 Prozent). Unter den 503 Getesteten, die angegeben hatten, nicht regelmäßig einen Gottesdienst zu besuchen, waren 21, bei denen Antikörper ermittelt wurden (Seroprävalenz: 4,2 Prozent).

„Kirchen haben das in sie gesetzte Vertrauen gerechtfertigt“

„Es konnte kein signifikanter Unterschied in der Häufigkeit von Antikörpern zwischen Gottesdienstbesuchern und Nicht-Gottesdienstbesuchern nachgewiesen werden“, erläutert Renz das Ergebnis der ersten Auswertung. Es zeige sich, „dass sich die enormen Anstrengungen bei der Implementierung von Hygienekonzepten bewährt haben“. Das bekräftigt der Dekan des Kirchenkreises Marburg, Burkhard zur Nieden, der die Studie gemeinsam mit Renz betreut: „Unter den Bedingungen von Covid-19 haben die großen Kirchen verantwortlich reagiert und das Vertrauen gerechtfertigt, das in sie gesetzt wurde.“ Der Dekan lobt das Engagement aller Beteiligten in den mehr als 30 Kirchengemeinden der EKKW.

Weitere Auswertungen sollen nun auch auf Grundlage der von den Teilnehmenden ausgefüllten Fragebögen erfolgen. Nach Abschluss der Gesamtauswertung soll die Studie veröffentlicht werden. In Klärung ist ferner, ob Mittel für eine Zweitauflage der Studie im Sommer abgerufen werden können, um auch Virusmutationen und Impfeffekte berücksichtigen zu können.

Hintergrund

Projektträger der Studie ist das Deutsche Zentrum für Raum- und Luftfahrttechnik, beauftragt vom Deutschen Ministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Es fördert mit 150 Millionen Euro den Aufbau des Forschungsnetzwerks, um die Forschungsaktivitäten der deutschen Universitätsmedizin zur Bewältigung der Covid-19 Pandemie zu stärken. Mit der Durchführung ist das „Nationale Forschungsnetzwerk der Universitätsmedizin zu COVID 19“, Standort Philipps-Universität-Marburg, betraut, dem 150.000 Euro für die Studie zur Verfügung gestellt wurden.

Die Leitung hat Prof. Dr. Harald Renz, Direktor des Instituts für Laboratoriumsmedizin und Pathobiochemie, Molekulare Diagnostik, in Zusammenarbeit mit dem Dekan des Kirchenkreises Marburg, Burkhard zu Nieden, übernommen. Projektleiterinnen sind Sabine Feig, Philipps Universität Marburg, und Gesundheitswissenschaftlerin Anja zur Nieden, MPH, vom Institut für Hygiene und Umweltmedizin der Justus-Liebig-Universität Gießen. Die Auswertung der Studie leitet Prof. Dr. Ho Ryun Chung, Leiter des Instituts für Medizinische Bioinformatik und Biostatistik der Philipps-Universität Marburg. Auch Studierende waren bei den Testungen im Einsatz.

Kontakt: Prof. Dr. Harald Renz, Tel.: 0 64 21 / 5 86 62 34/-5; Mobil: 0171 / 8 50 21 44, per E-mail: renzh@med.uni-marburg.de

„Hygienekonzept hat sich bewährt“

Studie in der EKKW: Gottesdienstbesuch birgt kein erhöhtes Corona-Risiko

Der Gottesdienstbesuch in der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) ist unter den gegenwärtigen Schutzkonzepten nicht mit einem erhöhten Corona-Infektionsrisiko verbunden: Zu diesem ersten Ergebnis kommt eine Studie der Philipps-Universität Marburg (Fachbereich Medizin) in Kooperation mit der EKKW. Von Anfang Dezember bis Ende Februar haben rund 1500 Mitglieder aus den evangelischen Kirchenkreisen Schwalm-Eder, Kirchhain und Marburg an dieser Studie teilgenommen und sich auf SARS-CoV-2-Antikörper untersuchen lassen. Die Leitfrage war, ob die aktive und/oder passive Teilnahme an kirchlichen Veranstaltungen der EKKW einschließlich Gottesdiensten mit einem erhöhten Risiko für die Entwicklung einer Coronavirus-Infektion einhergeht. Inzwischen liegen erste Kern-Ergebnisse vor.

Fast 1500 Personen haben teilgenommen
Insgesamt wurden 1493 Personen im Alter von 18 bis 90 Jahren getestet, darunter Haupt-, Neben- und Ehrenamtliche der EKKW sowie Gottesdienstbesucher*innen. Bei 45 Teilnehmenden wurden Antikörper gegen das SARS-CoV-2 Virus festgestellt, sie haben folglich eine Coronavirus-Infektion durchgemacht, erläutert Prof. Dr. Harald Renz, Direktor des Instituts für Laboratoriumsmedizin und Pathobiochemie, Molekulare Diagnostik an der Philipps-Universität Marburg. Dies entspreche einer Seroprävalenz – diese beschreibt das Vorliegen von Antikörpern gegen das Coronavirus – von 3,0 Prozent. 990 der getesteten Personen hatten angegeben, dass sie regelmäßig einen Gottesdienst besuchten. 24 Personen dieser Gruppe wiesen Antikörper gegen das Coronavirus auf (Seroprävalenz: 2,4 Prozent). Unter den 503 Getesteten, die angegeben hatten, nicht regelmäßig einen Gottesdienst zu besuchen, waren 21, bei denen Antikörper ermittelt wurden (Seroprävalenz: 4,2 Prozent).

„Kirchen haben das in sie gesetzte Vertrauen gerechtfertigt“

„Es konnte kein signifikanter Unterschied in der Häufigkeit von Antikörpern zwischen Gottesdienstbesuchern und Nicht-Gottesdienstbesuchern nachgewiesen werden“, erläutert Renz das Ergebnis der ersten Auswertung. Es zeige sich, „dass sich die enormen Anstrengungen bei der Implementierung von Hygienekonzepten bewährt haben“. Das bekräftigt der Dekan des Kirchenkreises Marburg, Burkhard zur Nieden, der die Studie gemeinsam mit Renz betreut: „Unter den Bedingungen von Covid-19 haben die großen Kirchen verantwortlich reagiert und das Vertrauen gerechtfertigt, das in sie gesetzt wurde.“ Der Dekan lobt das Engagement aller Beteiligten in den mehr als 30 Kirchengemeinden der EKKW.

Weitere Auswertungen sollen nun auch auf Grundlage der von den Teilnehmenden ausgefüllten Fragebögen erfolgen. Nach Abschluss der Gesamtauswertung soll die Studie veröffentlicht werden. In Klärung ist ferner, ob Mittel für eine Zweitauflage der Studie im Sommer abgerufen werden können, um auch Virusmutationen und Impfeffekte berücksichtigen zu können.

Hintergrund

Projektträger der Studie ist das Deutsche Zentrum für Raum- und Luftfahrttechnik, beauftragt vom Deutschen Ministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Es fördert mit 150 Millionen Euro den Aufbau des Forschungsnetzwerks, um die Forschungsaktivitäten der deutschen Universitätsmedizin zur Bewältigung der Covid-19 Pandemie zu stärken. Mit der Durchführung ist das „Nationale Forschungsnetzwerk der Universitätsmedizin zu COVID 19“, Standort Philipps-Universität-Marburg, betraut, dem 150.000 Euro für die Studie zur Verfügung gestellt wurden.

Die Leitung hat Prof. Dr. Harald Renz, Direktor des Instituts für Laboratoriumsmedizin und Pathobiochemie, Molekulare Diagnostik, in Zusammenarbeit mit dem Dekan des Kirchenkreises Marburg, Burkhard zu Nieden, übernommen. Projektleiterinnen sind Sabine Feig, Philipps Universität Marburg, und Gesundheitswissenschaftlerin Anja zur Nieden, MPH, vom Institut für Hygiene und Umweltmedizin der Justus-Liebig-Universität Gießen. Die Auswertung der Studie leitet Prof. Dr. Ho Ryun Chung, Leiter des Instituts für Medizinische Bioinformatik und Biostatistik der Philipps-Universität Marburg. Auch Studierende waren bei den Testungen im Einsatz.

Kontakt: Prof. Dr. Harald Renz, Tel.: 0 64 21 / 5 86 62 34/-5; Mobil: 0171 / 8 50 21 44, per E-mail: renzh@med.uni-marburg.de

Osterangebote – digital und analog

Einiges hat „Gemeinsam Evangelisch“ auf die Beine gestellt, um drinnen wie draußen wie auch im Internet Ostern feiern zu können. Ein kleines Video unserer Highlights finden Sie hier:

Die Bonhoeffergemeinde bietet folgendes an:

01.04.202118.00 UhrGründonnerstagGottesdienst mit mit coronakonformer Feier des Abendmahls. Eine Anmeldung ist erforderlich unter https://gemeinsamevangelisch.church-events.de/Pfr. Lange/ Pfr. Pfeifer
02.04.202110.00 UhrKarfreitag in der JohanneskircheGottesdienst klassisch in der Johanneskirche Petersberg. Anmeldung erfolgt an der Kirchentür.Pfr. Lange/ Pfr. Pfeifer
13.30 UhrKarfreitagmittagDie Gottesdienstwanderung fällt aus!
15.00 UhrKarfreitag im BonhoefferhausGottesdienst zur Todesstunde Jesu im Bonhoefferhaus Fulda. Eine Anmeldung ist erforderlich unter https://gemeinsamevangelisch.church-events.de/Pfr. Lange/ Pfr. Pfeifer
04.04.202106.00 UhrOsternachtLiturgische Feier der Osternacht mit coronakonformer Feier des Abendmahls. Mit Musik von Orgel und Saxophon sowie Gesang von Isabell Scheunert. Eine Anmeldung ist erforderlich über https://gemeinsamevangelisch.church-events.de/Pfr. Lange
04.04.202110.00 UhrOstersonntagOstergottesdienst mit Taufe. Eine Anmeldung ist erforderlich unter https://gemeinsamevangelisch.church-events.de/Pfr. Lange
05.04.202114.00 UhrOstermontagÖkumenischer Ostergottesdienst auf dem Rathausplatz Petersberg. Mit Bläserauswahl-Ensemble um Marshall Lamohr. Anmeldungen erforderlich über
www.mein-kirchplatz.de
Pfr. Lange/ Pfr. Pasaribu/ Pfr. Pfeifer

Musikalischer Gottesdienst mit Tiefgang

Fulda – Blues-, Folk- und Rocksongs hören und über Gott und die Welt Nachdenken: diese Mischung begeisterte Gottesdienstbesucher am Sonntagmorgen in der Bonhoeffergemeinde. Der Musiker Kalle Ziegler sorgte gemeinsam mit Pfarrer Christian Pfeifer für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes: Mit zwei Gitarren und einer Mundharmonika präsentierte das Musiker-Pfarrer-Duo Rock, Folk- und Country-Songs von Rod Steward, Leonard Cohen, Joan Baez und Johnny Cash.

In Zeiten von Corona hielten die Musiker großen Abstand zu den Gottesdienstbesuchern. Pfarrer Marvin Lange bedauerte, dass nicht alle, die gekommen waren, Platz im Bonhoefferhaus fanden und verwies auf die Möglichkeit, den Gottesdienst als Livestream mitzuerleben. Der Gottesdienst sei schon im Voraus über die Online-Anmeldemöglichkeit ausgebucht gewesen, sagte der Pfarrer.

Die gefühlvollen und nachdenklichen Balladen passten mit ihren Melodien und Texten zum ernsten Predigtthema. Pfarrer Marvin Lange und Pfarrer Christian Pfeifer hielten eine Dialogpredigt zum Thema „Wo ist Gott im Leid?“ „Gott hat uns nicht versprochen, dass uns das Leid erspart bleibt“, sagte Pfarrer Lange. Auf einer Flipchart hatte der Theologe den Weg des Weizenkorns aufgezeichnet, dass erst in die Erde fallen muss, damit es Frucht bringt. „Mit diesem Bild erklärt Jesus, wie er seinen bevorstehenden Tod begreift,“ erklärte Pfarrer Lange. Das Weizenkorn könne nur in der Erde keimen. Nur auf diesem Weg könne etwas Neues entstehen und neues Leben wachsen. Auch im Tod sei Gott bei uns, ergänzte Pfarrer Christian Pfeifer. Gott erspare den Menschen das Leid nicht, aber er begleite Menschen, die leiden. Manchen Menschen gelinge es, schmerzhafte Erfahrungen hinter sich zu lassen und sich wieder dem Leben zuzuwenden; etwa nach dem Verlust eines Angehörigen. „Viele blühen wieder auf, wenn sie sich in Gemeinschaft begeben,“ sagte Pfeifer.

Die Predigt und die Musik waren im Gottesdienst perfekt aufeinander abgestimmt. Pfarrer Lange und Pfarrer Pfeifer sagten, sie wollen den Gottesdienstbesuchern in Zeiten ohne Gemeindegesang, trotzdem gute Musik anbieten. Kalle Ziegler bezeichnete seinen Auftritt im Gottesdienst als Lichtblick in schwierigen Zeiten. Musik sei selten geworden in Zeiten von Corona. Nur wenige Auftritte habe er im vergangenen Jahr gehabt, berichtete der Künstler. Er trete gerne in Kirchen auf, da er sich als spirituellen Menschen verstehe. Vielleicht entstehe durch Corona auch eine neue Wertschätzung für die Musik, meinte Ziegler. Eine Besucherin brachte es nach dem Gottesdienst so zum Ausdruck: „Die Lieder sind mir heute besonders zu Herzen gegangen.“ Der musikalische Gottesdienst mit Kalle Ziegler wird am 21. März um 10 Uhr in der Christuskirche wiederholt. Um eine Anmeldung unter www.gemeinsamevangelisch.church-events.de wird gebeten.

BU: vlnr. Pfarrer Marvin Lange, Pfarrer Christian Pfeifer und der Musiker Kalle Ziegler gestalteten gemeinsam einen musikalischen Gottesdienst in der Bonhoeffergemeinde. Fotos: Claudia Pfannemüller

[ Weltgebetstag 2021 ] Weil die Frauen in Vanuatu auf uns zählen…

„Pam II“ – Titelbild zum Weltgebetstag 2021,
Unduong Tatom/Juliette Pita © Weltgebetstag der Frauen – Deutsches Komitee e.V.

Riesengroß war die Freude, als Vanuatu den Zuschlag bekam, den Weltgebetstag 2021 auszurichten… denn ihr Land ist kaum bekannt, und über das Schicksal der Frauen dort weiß kaum jemand hier in Europa.

Vanuatu, ein Inselstaat im Pazifischen Ozean, ist eines der letzten Paradiese der Erde. Die Landschaft ist traumhaft schön, es ist warm, botanisch und klimatisch ein Südseetraum. Doch daneben leidet Vanuatu von allen Ländern der Erde am stärksten unter den Veränderungen des Klimawandels. Zyklone, Tsunamis, auch Vulkanausbrüche bedrohen die ungeschützten Inseln. Die Korallenriffe vor den Küsten bleichen und sterben, der Meeresspiegel steigt, versalzt Felder und überspült Friedhöfe. Die Ni-Vanuatu – so nennen sich die Menschen dort selbst – möchten, dass wir davon wissen und unseren Lebensstil ändern, damit ihre Heimat nicht untergeht.
Außerdem gibt es in Vanuatu ein erschreckend hohes und heftiges Ausmaß an Gewalt gegen Frauen und Kinder. Frauen haben zwar das Wahlrecht, es sitzt jedoch keine einzige Frau im Parlament. Die Männer dominieren Wirtschaft, Politik, Justiz, Polizei und Militär.
Auch darüber hört man wenig – weder in Vanuatu noch weltweit.

Worauf bauen wir? Das ist das Thema des Weltgebetstags 2021. Die Frage spricht uns unmittelbar an – im Blick auf Vanuatu, auch im Blick auf die Corona-Pandemie.  
Jesus sagt: Baut auf mein Wort, dann wird euer Haus in Stürmen bestehen. Dort predigt er nicht etwa einfach den Gewaltverzicht, sondern einen überraschenden Widerstand: Wenn einer dich mit der Rückhand auf deine rechte Wange schlägt (sonst müsste da ja die linke Wange stehen, wenn jemand mit rechts zuschlägt) wie eine Sklavin – dann halte ihm auch die linke hin und zwinge ihn, dir auf Augenhöhe zu begegnen. Ducke dich nicht weg, sondern zeig deine Würde und Kraft.

Dieses Bild passt auf das gebeutelte Vanuatu in seinem Kampf ums Überleben und für Klimagerechtigkeit ebenso wie für den Kampf der Frauen um Anerkennung und körperliche Unversehrtheit in Vanuatu.

Bei uns vor Ort wird der Weltgebetstag folgendermaßen gefeiert: HIER ÖRTLICHE PLANUNGEN EINFÜGEN!

Außerdem wird ein Gottesdienst am 5. März um 19 Uhr auf Bibel-TV und auf YouTube (Link findet sich z.B. auf www.ekkw-weltgebetstag.de ) ausgestrahlt.

Die Frauen in Vanuatu zählen auf uns – und nicht nur sie! Der Weltgebetstag hat über 100 Projekte bewilligt, in denen Partnerorganisationen rund um die Erde Frauen und Mädchen stärken. Diese Gelder werden normalerweise durch die Kollekte und den Materialverkauf erwirtschaftet. In diesem Jahr ist der Materialverkauf um 50% eingebrochen – jetzt hoffen alle auf Ihre Spende, damit diese wichtige Arbeit weitergehen kann.

Unter folgender Kontonummer können Sie spenden:
Weltgebetstag der Frauen – Deutsches Komitee e.V.
Evangelische Bank EG, Kassel
IBAN: DE60 5206 0410 0004 0045 40
BIC: GENODEF1EK1